Stellenabbau

Telefónica streicht 150 Management-Posten

25. November 2014
Der Telekommunikationskonzern Telefónica Deutschland (O2) streicht beim geplanten Stellenabbau auch 150 Vollzeitstellen im Management.

Es handele sich um Posten in der dritten und vierten Führungsebene unterhalb des Vorstands, sagte ein Unternehmenssprecher am Dienstag. Der Schritt ist Teil des Abbaus von 1600 Arbeitsplätzen in dem Konzern bis 2018. Nach der Übernahme von E-Plus will Telefónica damit Doppelfunktionen streichen und so sein Sparziel von fünf Milliarden Euro in den nächsten Jahren erreichen.

Unternehmen und Arbeitnehmervertreter seien in "intensiven, konstruktiven Gesprächen und machen gute Fortschritte", erklärte der Sprecher zugleich und reagierte damit auf einen Bericht der "Rheinischen Post" (Dienstag). Die Zeitung hatte berichtet, der Stellenabbau verzögere sich.

Der Vorstand habe sein Ziel aufgegeben, bis Jahresende rund 700 der insgesamt 9200 Stellen abzubauen, weil sich Vorstand und Betriebsräte bisher nicht auf einen Sozialplan einigen konnten. Dafür biete der Vorstand bisher 270 Millionen Euro an, was auf eine Abfindung von durchschnittlich 168 000 Euro hinauslaufe.

Zu den Zahlen wollte sich der Sprecher nicht näher äußern, machte aber deutlich, dass Abfindungen immer auch von Faktoren wie etwa Alter und Dauer der Betriebszugehörigkeit abhingen. (dpa/rs)

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