Das Handy ist schuld

Telefonzellen verschwinden langsam in Deutschland

23. Februar 2014
Die Zahl der Telefonzellen hat sich innerhalb weniger Jahre mehr als halbiert. Gab es im Jahr 2006 noch 110.000 Zellen, so sind es laut Bundesnetzagentur derzeit nur noch rund 48.000 Stück.

Der größte Teil - etwa 40.000 - wird von der Telekom betrieben, wie es im aktuellen Tätigkeitsbericht der Bundesnetzagentur heißt. Vor allem der Siegeszug des Handys hat seinen Teil dazu beigetragen, dass es nur noch vergleichsweise wenige öffentliche Telefonapparate gibt. Der Gründer der "Arbeitsgemeinschaft zum Erhalt der deutschen Telefonzelle", Stefan Zaum, rechnet damit, dass "Multimediastationen" an Knotenpunkten wie Flughäfen die Zukunft der Telefonzelle sind. (dpa/rs)

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