Finance IT


IT-Plattformen für den Versicherungsbetrieb

Versicherungen müssen Software-Landschaft modernisieren

16.09.2014
Von Tobias Kohl

Hohe Anforderungen an die IT

Versicherungen tendieren heute zu Standard-Software, um zu gewährleisten, dass sie neue Produkte schnell und kostengünstig auf den Markt bringen können. Gleichzeitig erwarten sie einen geringeren Einführungsaufwand und die langfristige Release-Fähigkeit der IT-Produkte. Die Workshops zur Studie zeigten, dass viele Probleme, die es in der Vergangenheit mit dem Einsatz von Kaufsoftware gab, zumindest teilweise hausgemacht waren.

Lang ist der Wunschzettel mit Blick auf das fachliche Leistungsvermögen der Systeme: Geht es nach den IT-Verantwortlichen, sollen sie bis zu 90 oder sogar 95 Prozent der Anforderungen "ab Werk" abdecken. Ebenfalls hoch im Kurs steht Flexibilität. Moderne IT-Systeme sollten sich ohne großen Aufwand einrichten und an neue Produkte anpassen lassen. Positiv nimmt die Branche integrierte Beispielprodukte und Musterkonfigurationen zur Kenntnis, sofern diese lauffähig und nur noch mit den betrieblichen Besonderheiten in Einklang zu bringen sind. Häufig steht daher eine Produktmanagement-Komponente ganz oben auf dem Wunschzettel, obgleich die Branche nur wenig Erfahrung mit derartigen Technologien hat.

In jedem Fall sollten die Kernbereiche Bestand und Schaden unabhängig voneinander laufen - auf modernen Technologien und bekannten Datenbanken wie OracleOracle, DB2 oder MicrosoftMicrosoft SQL Server. Besonders beliebt sind serviceorientierte Mehrschichtarchitekturen, die über Thin Clients und Webbrowser gesteuert werden. Alles zu Microsoft auf CIO.de Alles zu Oracle auf CIO.de

Offen zeigen sich die Verantwortlichen, wenn es darum geht, Kunden in Geschäftsprozesse einzubeziehen. Offenbar haben die meisten Versicherer erkannt, dass Self Service Portale, Kiosk- oder Beratungssysteme Mitarbeiter entlasten und gleichzeitig die Kundenzufriedenheit erhöhen können.

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