Vergabeverfahren

Verteidigungsministerium: Bei "Herkules" ist alles ok

06. Mai 2002
Anonyme Briefschreiber setzen eines der größten Outsourcing-Projekte ins Zwielicht. Das Verteidigungsministerium bestreitet die Vorwürfe. Der Bundesrechnungshof ermittelt.

Das Verteidigungsministerium bestreitet, dass es beim Beschaffungsprojekt "Herkules" der Bundeswehr (siehe CIO 11/2001, Seite 70) zu unzulässigen Absprachen gekommen sei. Entsprechende Spekulationen hatte die Tageszeitung Die Welt verbreitet. Das Konsortium aus Siemens, T-Systems und IBMIBM solle demnach versucht haben, andere Firmen aus dem Vergabeverfahren herauszudrängen. Um die Gerüchte aufzuklären, bittet nun der Bundesrechnungshof in einem Schreiben an das Verteidigungsministerium um die Klärung des Vorwurfs, dass das Verfahren "nicht ordnungsgemäß und daher rechtlich nicht zulässig" sei. Herkules hat ein Volumen von 5,9 Milliarden Euro. Alles zu IBM auf CIO.de

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