SAP-Wartung

Vorteile durch alternative Service-Partner

14. November 2008
Von Jacqueline Pohl
SAP will in seinen Wartungsverträgen zusätzliche Leistungen einführen. Dadurch wird der Service aber auch teurer. Drittanbieter sehen darin eine Chance, in die SAP-Wartung einzusteigen.

Unternehmen, die zusätzliche Serviceleistungen für ihre SAP-Umgebungen nicht benötigen und die damit verbundenen Kosten nicht tragen wollen, haben die Möglichkeit, auf einen externen Dienstleister umzusatteln. Solche SAP-Spezialisten gibt es reichlich – in Deutschland sind etwa 10 000 Dienstleister im SAP-Umfeld tätig. Die Experten stellen mit einem eigenen Wartungsvertrag zum Beispiel sicher, dass die SAP-Installation einer Firma immer auf dem neuesten Stand bleibt, Fehler sofort aufgespürt und ausgebügelt werden und gesetzliche Auflagen umgesetzt werden. Eigene Anwendungen und Erweiterungen auf Basis von SAPSAP sind ebenfalls denkbar. Alles zu SAP auf CIO.de

Der Wechsel zu einem alternativen Service-Partner kann sich neben dem Kostenfaktor auch anderweitig positiv auswirken. So ist es bei SAP zum Beispiel nicht möglich, stillgelegte Lizenzen aus der Wartung herauszulösen und später bei einer Reaktivierung die Wartung ab diesem Zeit wieder aufzunehmen. Stattdessen verlangt SAP die Nachzahlung der Wartungsgebühr für den gesamten Zeitraum. Mit einem SAP-Dienstleister können Unternehmen günstigere Vertragsbedingungen aushandeln.

Gleichzeitig werden stillgelegte SAP-Lizenzen wieder wertvoll. Axel Susen von Susensoftware erwartet daher eine hohe Nachfrage nach stiller Software, besonders von SAP R/3 und mySAP. Diese Lizenzen waren bisher aufgrund der ausstehenden Wartungskosten de facto wertlos. Steigt ein Unternehmen jedoch auf einen externen SAP-Dienstleister um, erübrigt sich dieses Problem.

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