3 Sicherheitsratschläge

Wie sich die Web-Nutzung verändert hat

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Social Networks verdrängten 2010 die E-Mail und die Nutzer suchen lieber nachrichtliche Inhalte als Pornografisches, wie eine Studie des Sicherheits-Anbieters Blue Coat ergab.
User kommunizieren lieber über Blogs, Chats und Instant Messaging, als eine E-Mail zu schreiben.
User kommunizieren lieber über Blogs, Chats und Instant Messaging, als eine E-Mail zu schreiben.
Foto: ErickN - Fotolia.com

Die Krise wirkt sich auch auf die Web-Nutzung aus. Das erklären jedenfalls die Autoren des Blue Coat Web SecuritySecurity Report 2011. Der Report basiert auf der Analyse von wöchentlich rund drei Milliarden Anfragen nach Webinhalten. Für 2010 ist den Analysten zweierlei aufgefallen: Die Nutzer tauschen sich lieber über Blogs, Chats und Instant Messaging aus, als zu mailen. Außerdem suchten sie im vergangenen Jahr häufiger Nachrichtliches als Porno-Seiten. Alles zu Security auf CIO.de

Blue Coat glaubt, dass insbesondere Letzteres mit der weltweit hohen Arbeitslosigkeit und "ihren finanziellen Herausforderungen" zusammenhängt. Die "Befriedigung persönlicher Lüste" habe "mehr geschäftsorientierten Inhalten" weichen müssen. Inwieweit sich das mit einer wirtschaftlichen Erholung wieder ändert, lassen die Analysten offen.

Die Studienautoren leiten aus den gesammelten Daten Thesen für die IT-Sicherheit im neuen Jahr ab. Ihrer Meinung nach zeichnet sich bereits ab, dass Cyber-Kriminelle auf die Veränderungen reagieren.

Das heißt konkret: Cyber-Kriminelle machen sich die steigende Beliebtheit von Social MediaSocial Media zu Nutze. Sie missbrauchen die vertrauensvollen Beziehungen innerhalb sozialer Netze, um beispielsweise Daten für den Zugriff auf Banking-Anwendungen und Online-Konten zu bekommen. Alles zu Social Media auf CIO.de