Android

Android unsicher

Schwarze Liste der anfälligsten Smartphones

08.12.2011, von

US-Security-Experten von Bit9 haben das "dreckige Dutzend" der unsichersten Smartphones bekannt gemacht. Darauf sind nur Android-Geräte zu finden.

Samsung ist auf der Blacklist gehäuft vertreten. Unter anderem mit dem Modell Galaxy S.Vergrößern
Samsung ist auf der Blacklist gehäuft vertreten. Unter anderem mit dem Modell Galaxy S.
Foto: Samsung

Der Gebrauch von Smartphones ist nicht frei von Sicherheits- und Datenschutzrisiken. Das ist bekannt. Aber welche Unterschiede gibt es in dieser Hinsicht zwischen den einzelnen Geräten? Offenbar gibt es ein "dreckiges Dutzend" von Smartphones, die besonders anfällig für Angriffe sind. Das behauptet jedenfalls der Sicherheitsanbieter Bit9 aus Massachusetts.

Unsere amerikanische Schwesterpublikation PCWorld veröffentlichte kürzlich die schwarze Liste, auf der nur Android-Geräte zu finden sind. Unter den Lesern des Online-Artikels begann sofort eine hitzige Diskussion, weil Apple-Produkte auf der Liste nicht zu finden sind. User "thewazak" beispielsweise moniert die Methodik von Bit9, die auf einer Analyse der auf den Geräten installierten Software beruht. Wer an einer Autostraße entlang spaziere, laufe auch Gefahr, überfahren zu werden, so der User: "Aber das geschieht jeden Tag an jeder Straße in jedem Ort."

Wen aber setzt Bit9 auf seine Liste des Grauens? Die elf Geräte sind: Samsung Galaxy Mini, HTC Desire, Sony Ericsson Xperia X10, HTC Wildfire, Samsung Epic 4G, LG Optimus S, Samsung Galaxy S, Motorola Droid X, LG Optimus One, Motorola Droid 2 und HTC Evo 4 G. Also je dreimal Samsung und HTC, je zweimal LG und Motorola, dazu noch Sony Ericsson.

Die Forscher von Bit9 nahmen in ihrer Untersuchung drei Komponenten unter die Lupe: den Marktanteil der Smartphones, veraltete und unsichere Software auf den Modellen und die für Updates benötigte Zeitspanne. "Was uns überraschte, was das tatsächliche Ausmaß an Chaos und Fragmentierung im Android-Umfeld", sagte Bit9-CTO Harry Sverdlove der PCWorld. "Das gilt auch ebenso für die Art, wie Android-Smartphones vertrieben und – mehr noch – wie Sicherheitsupdates ausgeführt werden."

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