Apple

Apple-Chef mit Macken

Der Führungsstil von Steve Jobs

08.05.2012, von

Er war ein genialer Vordenker ebenso wie ein launenhafter und tyrannischer Chef. Wie nachahmenswert das ist, untersucht Jon Katzenbach von Booz.

Top-Manager können viel von Steve Jobs lernen, doch nicht alles ist nachahmenswert. So lautet die These von Jon Katzenbach, der sich in einem Beitrag für die Unternehmensberatung Booz mit dem ehemaligen Apple-CEO auseinandersetzt. Apple wurde zu Jobs‘ Lebzeiten meist als Nischenunternehmen betrachtet und dabei gehörig unterschätzt. "Tatsächlich ist Apple, während ich diesen Text schreibe, das wertvollste börsennotierte Unternehmen weltweit", schreibt Katzenbach.

Jon Katzenbach beschreibt Steve Jobs mit seinen positiven und negativen Eigenschaften. Vergrößern
Jon Katzenbach beschreibt Steve Jobs mit seinen positiven und negativen Eigenschaften.
Foto: Albert Watson

Den Markterfolg eines Steve Jobs wünschen sich viele, doch ist er auch eine nacheifernswerte Führungspersönlichkeit? Katzenbach bezeichnet den Management-Stil von Steve Jobs als genauso dynamisch wie kontrovers und ist davon überzeugt, dass sein Erfolg größtenteils auf der Genialität des Innovators Steve Jobs beruht. Viele Informationen über den Manager Steve Jobs erfährt man durch die im Herbst 2011 erschienene Biografie von Walter Isaacson, für die der Autor mehr als 40 Interviews mit Steve Jobs geführt hat.

Auf Projekte fixiert und charismatisch

Jobs‘ Führungsstil soll komplex gewesen sein. Er war extrem auf seine Projekte fixiert und dabei so charismatisch, dass er zahlreiche Angestellte mitreißen konnte. Doch Jobs - schreibt Katzenbach - soll sich auch noch als Erwachsener unreif verhalten haben: ungeduldig, stur, übertrieben kritisch und manchmal gemein. Auch wenn Biograf Isaacson Steve Jobs als den größten Manager unseres Zeitalters beschreibt, setzt Katzenbach hinzu, dass er sich aber auch launenhaft, fordernd und tyrannisch verhalten habe.

Wie wichtig kultureller Einfluss für den Unternehmenserfolg ist, hat Steve Jobs besser verstanden als andere Führungspersönlichkeiten. Mit Apple wollte er "ein beständiges Unternehmen aufbauen, in dem die Mitarbeiter motiviert sind, großartige Produkte zu entwickeln und das für ein oder zwei Generationen für diese Sache stehen wird", so Jobs. Ob Apple tatsächlich so lange Bestand hat, werden die nächsten Jahrzehnte zeigen.

Jetzt Newsletter bestellen und einen Hotel-Gutschein gewinnen!
Seite: 1 | 2
weiter
Kommentieren: Kommentieren
Weitere Inhalte zu:
Steve Jobs, Apple, Jon Katzenbach, Booz, Führungspersönlichkeit
Newsletter von CIO.de
CIO-Netzwerk
CIO Exklusiv
CIO Exklusiv Blackberry
Wirtschaftsmeldungen
Karriere
IT Security
Stellenmarkt
Mobile IT
Healthcare IT
Public IT
Retail IT
Finance Forum
IT-Berater
Cloud Computing
SAP
Whitepaper
Worldnews

Die CIO-Themenseiten - schon gesehen?

» Android » Apple » Blackberry » Bring your own device

» Cloud Computing » Dienstwagen » E-Commerce » E-Mail

» Facebook » Interim Management » iPad » iPad Apps

» iPhone » Linkedin » Office 365 » Projektmanagement

» Recruiting » Rolle des CIO » SaaS » Scrum

» SWOT-Analyse » Top-CIOs » twitter » Virtualisierung

» Windows 8 » Xing


SERVICE