Speicher-System für Uni Leipzig

Mehrere Milliarden Statistik-Tests

10.02.2011, von

Schnellere Datenauswertung und bessere Skalierbarkeit der Speicherinfrastruktur erhofft sich das Institut für Medizinische Informatik, Statistik und Epidemiologie der Universität Leipzig.

Das Institut für Medizinische Informatik, Statistik und Epidemiologie (IMISE) der Universität Leipzig hat sich für den Aufbau einer neuen Speicherinfrastruktur entschieden. Das teilte der Computerhersteller IBM mit. Zum Einsatz kam dabei das IBM Speichersystem Storwize V7000. Das Projekt wurde zusammen mit dem Business Partner Wichmann Datentechnik realisiert.

Das neue Speichersystem erleichtert Arbeiten in der biometrischen Modellierung uns Systembiologie.Vergrößern
Das neue Speichersystem erleichtert Arbeiten in der biometrischen Modellierung uns Systembiologie.
Foto: IBM

Ziel der Beteiligten sei es gewesen, eine flexiblere Speicherinfrastruktur als bisher bei gleichzeitig hoher Skalierbarkeit, hoher Leistung und leichter Administration durch die Wissenschaftler zu ermöglichen.

Das Institut gehört zur Medizinischen Fakultät der Universität Leipzig. Seine Aufgaben sind Forschung, Lehre, Weiterbildung und Beratung in Biostatistik, den Grundlagen klinischer Studien sowie in medizinischer Informatik. Die Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen Klinische Studien, Biometrische Modellierung, Medizinische Informatik, Bioinformatik und Systembiologie.

Für eine Vielzahl von großen nationalen Studien- und Verbundforschungsprojekten übernimmt das Leipziger Institut die Entwicklung des Studiendesigns, die Studienplanung, das Studienmanagement, Datenspeicherung und -management sowie die Datenauswertung und Modellierung. Daraus ergeben sich verschiedene Herausforderungen für die IT-Infrastruktur. Beteiligt sind vor allem Datenbankserver und Remote Data Entry Systeme. Für die biometrische Modellierung und Systembiologie werden umfangreiche Rechenkapazitäten benötigt.

Das IMISE hat in den letzten Jahren seine Forschungsaktivitäten auf dem Bereich molekulargenetischer Untersuchungen verstärkt. Derzeit wird beispielsweise die große genetisch-epidemiologische Studie LIFE (Leipziger Forschungszentrum für Zivilisationserkrankungen) begonnen, bei der mehrere Tausend Patienten und gesunde Probanden nicht nur umfangreich untersucht, sondern auch molekulargenetisch charakterisiert werden sollen.

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