Strategien


Checkliste IT-Infrastruktur

2 Stoßrichtungen der IT-Kostensenkung

14. November 2012
Von Andreas Dietze und Kirill Perfiliev
Je nach Reifegrad des Unternehmens lassen sich die Kosten in der IT-Infrastruktur um bis zu 20 Prozent ohne harte Einschnitte senken. Wie das geht, erklären Andreas Dietze und Kirill Perfiliev von Roland Berger in ihrer Kolumne.
Andreas Dietze ist Partner im Competence Center InfoCom bei Roland Berger Strategy Consultants.
Andreas Dietze ist Partner im Competence Center InfoCom bei Roland Berger Strategy Consultants.
Foto: Roland Berger

Der steigende Kostendruck in der IT-Infrastruktur, etwa durch Outsourcing-Anbieter oder Organisationen an Niedriglohnstandorten, erfordert nachhaltige Kostensenkungen in der gesamten IT-Infrastruktur. Allerdings sind systematische Einsparungen in der IT-Infrastruktur in den meisten Unternehmen nur schwach ausgeprägt.

Die Gründe: die hohe Komplexität der IT-Infrastruktur selbst und die seltene Bereitschaft der Nutzer, Kürzungen der Service-Leistungen zu akzeptieren. Die Abhängigkeit von externen Partnern (Stakeholdern) sowie von anderen Unternehmensabteilungen stellt außerdem oft eine große Hürde dar, wenn es darum geht, sinnvolle Kostensenkungen durchzusetzen.

Bis zu 20 Prozent ohne harte Einschnitte

Eine effektive Kostensenkungsinitiative muss daher diese Risiken adressieren und zugleich die Chancen wahrnehmen. Denn durch gezielte Maßnahmen können Firmen erhebliche Kosten sparen. Je nach technologischem und organisatorischem Reifegrad des Unternehmens lässt sich die Kostenbasis um bis zu 20 Prozent ohne harte Einschnitte realisieren.

Zudem kann ein Kostensenkungsprojekt Effizienzsteigerungsmaßnahmen ermöglichen, die ohne den Sparzwang nicht realisiert würden. Hierzu gehören vor allem Maßnahmen mit einem hohen Return on Investment (ROIROI) und einem wesentlichen Einmalaufwand wie etwa Server-Virtualisierung, Erneuerung der Storage-Hardware oder Harmonisierung von Support-Tools. Alles zu ROI auf CIO.de