Strategien


Accenture Technology Vision 2015

5 Technologie-Visionen für CIOs

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Ein neues "Wir-Gefühl" beschreibt Accenture in ihrer Technology Vision 2015. Fünf Trends zeigen auf, wie Unternehmen künftig arbeiten.

Digitale Plattformen und vernetzte Systeme lassen die Grenzen zwischen Unternehmen und ganzen Branchen so stark verschwimmen, dass eine "We Economy" entsteht. Das behauptet zumindest Accenture in seiner "Technology Vision 2015". Der Report, den die Berater seit rund 15 Jahren einmal jährlich herausbringen, basiert auf Gesprächen mit Managern aus Konzernen und Start-Ups sowie mit Wissenschaftlern. Außerdem hat Accenture eine Umfrage unter rund 2000 Entscheidern weltweit durchgeführt.

Als Beispiel für diese "We Economy" nennen die Berater eine Kooperation des Medizintechnik-Herstellers Philips und Salesforce. Deren gemeinsame Cloud-basierte Plattform soll die Zusammenarbeit von Ärzten, Gesundheitsdienstleistern und Patienten ermöglichen. Die CloudCloud-basierte Plattform unterstützt die Interoperabilität von Geräten und Daten. Alles zu Cloud Computing auf CIO.de

Im Einzelnen beschreibt Accenture folgende fünf Trends, mit denen sich IT-Entscheider auseinandersetzen sollten:

1. Die hochgradig personalisierte Welt des "Internet of Me": Anbieter beziehen über vernetzte Autos, Fernseher oder WearablesWearables jede Menge Daten über das persönliche Leben der Kunden. Daraus lassen sich individualisierte Angebote ableiten, so Accenture. Die Berater geben jedoch zu bedenken, dass das Vertrauen der Nutzer nicht missbraucht werden dürfe. Alles zu Wearables auf CIO.de

2. Neues Verständnis des Begriffs "Ergebnis"

Das Internet der Dinge beziehungsweise das neue Zusammenspiel von Maschinen und Sensoren schaffen einen neuen Blick auf den Begriff "Ergebnis". Das Wort umschreibt nun das Ergebnis des Kunden, also die Frage, was der Kunde mit den gekauften Produkten oder Services anfangen will.

3. Die Entwicklung der Plattformen definiert Wirtschaftssysteme und Branchen neu

Cloud und mobile ITmobile IT ermöglichen Kooperationen von Unternehmen verschiedener Branchen. Basis ist die geeignete Plattform, über die Kooperationspartner integriert werden können. Alles zu Mobile IT auf CIO.de

4. Intelligentere Mitarbeiter und Maschinen in den Unternehmen

Bisher verlassen sich Menschen auf intelligente Software, um bessere Entscheidungen zu treffen. Künftig unterstützt Software auch smarte Maschinen bei der besseren Entscheidungsfindung, sagt Accenture vorher.

5. Mensch und Maschine im Team

Heute schon ersetzt die Technologie manchen IT-Fachmann. In Zukunft verändern Wearables, smarte Maschinen und natürliche Schnittstellen die Zusammensetzung der Teams. Mensch und Maschine werden enger zusammenarbeiten.

Für Paul Daugherty, Chief Technology Officer (CTO) von Accenture, ist "Digital Teil der DNA" von Unternehmen geworden. Jetzt gehe es darum, "sich in größere digitale Wirtschaftssysteme zu bewegen und die nächste Generation an Produkten, Dienstleistungen und Geschäftsmodellen zu entwickeln." Frank RiemenspergerFrank Riemensperger, Vorsitzender der Geschäftsführung Accenture Deutschland, ergänzt: „Es entstehen neue, digitale Kontrollpunkte, die wir nicht den Internetgiganten überlassen sollten. Für Unternehmen ist es jetzt an der Zeit, ihren Platz im neuen Ökosystem zu finden. Nur so wird die deutsche IndustrieIndustrie ihre starke Position im globalen Wettbewerb behaupten, wenn nicht sogar ausbauen können.“ Profil von Frank Riemensperger im CIO-Netzwerk Top-Firmen der Branche Industrie

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