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7 Ratschläge für die IT der Zukunft

02. Dezember 2010
Riem Sarsam ist IDG-Redakteurin und leitet verantwortlich das CIO Leadership Excellence Program (LEP), eine exklusive Fortbildung für IT-Manager, gemeinsam veranstaltet von CIO und der WHU – Otto Beisheim School of Management .
Unternehmen müssen über die Zukunft der IT-Plattform nachdenken. Die Frage ist, ob die bestehenden Architekturen für das künftige Geschäft ausreichen.
Das Zusammenspiel und die Entwicklung von Cloud Computing.
Das Zusammenspiel und die Entwicklung von Cloud Computing.
Foto: Quocirca

Die alten Ansätze der IT sind zu teuer und zu unflexibel. Es rechnet sich nicht mehr sich auf bestimmte Applikationen für bestimmte Bereiche zu konzentrieren oder eine Applikation pro Server und Plattform zu entwickeln. Rechenzentren müssen sich häufig nach dem Facility Management, der IT und dem Geschäft richten. Die hohen Kosten und der Aufwand für eine Umstellung lässt viele Unternehmen immer noch an ihren bestehenden Plattformen und Architekturen festhalten. Das ist das Ergebnis der Untersuchung „Running a Technology Platform for the Business“ des Beratungsunternehmen Quocirca .

Historisch gesehen hat die IT versucht, Geschäftsprobleme mit Point-Lösungen aus der Welt zu schaffen. So wurde beispielsweise eine Customer-Relatioship-Management-Applikation gekauft, wenn es Probleme mit den Kunden gab. Dadurch entstanden mehr Zwänge und die Lösungen brachten wenig Nutzen. Inseln der Automation führten zu Daten-Silos und die Integration verschiedener Systeme machte mehrere Schichten von Technologien, wie Cross-Applikationen, Workflow-Systeme und Reporting-Packages, nötig.

IT-Abteilungen und das Facility-Management befinden sich heute häufig in einem sehr komplexen Umfeld. In diesem gibt es eine Mischung aus Applikationen und Hardware-Plattformen in einer suboptimalen Ausstattung. Dadurch entstehen hohe Kosten für die Unternehmen. Untersuchungen von Quocirca und anderen Analysten zeigen, dass rund 70 Prozent der IT-Budgets nur dafür ausgegeben werden, dass der Betrieb am Laufen bleibt. Aus diesem Grund können lediglich 30 Prozent für neue Investitionen ausgegeben werden.