IDC-Studie

Android treibt den Smartphone-Markt an

12. Januar 2011
Ima Buxton arbeitet als freie Redakteurin in München. Sie schreibt schwerpunktmäßig zu Strategie- und Trendthemen.
Der westeuropäische Markt für Mobilfunktelefone wuchs im Jahresvergleich um 7,5 Prozent und umfasste im dritten Quartal 2010 ein Volumen von 50,7 Millionen Geräten. Das Wachstum in diesem Segment war maßgeblich getrieben vom sprunghaften Anstieg beim Verkauf von Android Smartphones.
Foto: Samsung Electronics GmbH, Schwalbach

Dies sind die zentralen Ergebnisse einer aktuellen Untersuchung des IT-Marktforschers IDC zum europäischen Mobilfunkmarkt. Insgesamt stieg danach der Verkauf von SmartphonesSmartphones auf 19 Millionen Einheiten an und lag damit um 109 Prozent über dem Ergebnis des dritten Quartals im Vorjahr. Der Anteil von Smartphone-Verkäufen am Gesamtverkaufsvolumen aller Mobiltelefone betrug somit 37 Prozent. Alles zu Smartphones auf CIO.de

Die Nachfrage nach multimediafähigen Mobiltelefonen treibt den westeuropäischen Mobiltelefonmarkt nach wie vor stark an. Innerhalb des Segments zeichnet nach Angaben von IDC neben dem verkaufstarken iPhoneiPhone 4 der sprunghafte Anstieg an verkauften Android-Geräten für das überdurchschnittliche Wachstum verantwortlich. Die Hersteller verkauften im Vergleichzeitraum mehr als 4,3 Millionen Android-Geräte, die mit einem Anteil von 84 Prozent über die Marken HTC, Sony Ericsson und Samsung vertrieben wurden. Damit erklomm die Google-Plattform mit einem Marktanteil von 23 Prozent Platz drei im Ranking aktueller Handy-Software. Alles zu iPhone auf CIO.de

Der Markt führt kaum noch attraktive Feature Phones

Herkömmliche Mobiltelefone verlieren indes deutlich an Akzeptanz: Ihr Anteil am Verkaufsvolumen sank im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 17 Prozent auf 31,7 Millionen Einheiten. Der Grund für diese Entwicklung liegt nach Angaben von IDC in der immer umfangreicheren Bezuschussung von Smartphones durch die Mobilfunkanbieter. Außerdem fehlen dem Segment zunehmend attraktive Geräte.