Smartphone-Pionier

Blackberry geht es wieder besser

19. Juni 2014
Die Neuaufstellung des schwer unter Druck geratenen Smartphone-Pioniers Blackberry scheint erste Früchte zu tragen. Das kanadische Unternehmen verkaufte im ersten Geschäftsquartal von März bis Mai mehr Geräte als in den drei Monaten zuvor, stoppte den Umsatzschwund und wies sogar wieder einen kleinen Gewinn aus.
Blackberry kämpft gegen die starke Konkurrenz von Apples iPhone und Android-Handys an.
Blackberry kämpft gegen die starke Konkurrenz von Apples iPhone und Android-Handys an.
Foto: Research in Motion

Die Aktie stieg vorbörslich um 11 Prozent. Das Unternehmen sei "auf Kurs", erklärte Firmenchef John Chen am Donnerstag am Sitz in Waterloo nahe Toronto. Chen fährt ein strammes Sparprogramm. So suchte er sich mit dem taiwanischen Auftragsfertiger Foxconn einen Partner für die Produktion günstiger SmartphonesSmartphones. Das jüngst vorgestellte Modell Z3 soll Kunden in Indonesien und später auch in anderen asiatischen Ländern anlocken. Die Markteinführung sei erfolgreich verlaufen, hieß es. Alles zu Smartphones auf CIO.de

Blackberry verkaufte im vergangenen Quartal 1,6 Millionen Smartphones nach 1,3 Millionen in den drei Monaten zuvor. Der Umsatz lag nahezu stabil bei 966 Millionen Dollar (708 Mio Euro) und der Gewinn bei 23 Millionen Dollar nach zuvor hohen Verlusten. Im Vergleich zum Vorjahresquartal schrumpfte BlackberryBlackberry indes massiv: Damals hatten die Kanadier 6,8 Millionen Smartphones ausgeliefert und einen Umsatz von 3,1 Milliarden Dollar eingefahren. (dpa/rs) Alles zu Blackberry auf CIO.de

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