Mehr Flexibilität, weniger Kosten

Blade Computing spart Energie und Geld

21. Januar 2008
Von Nicolas Zeitler
Blade Computing hilft Firmen, ihre Geschäftsprozesse zu verbessern. Außerdem lassen sich damit Kosten und Energie sparen. Zu diesem Ergebnis kommen die Marktforscher von Quocirca in einer Untersuchung für IBM und Intel. Um die besten Ergebnisse zu erzielen, sollte die neue Rechnerarchitektur nicht auf einen Schlag, sondern nach und nach eingeführt werden.
Auf einen Schlag auf Blade Computing umzusteigen ist in den Augen der Autoren nicht empfehlenswert.
Auf einen Schlag auf Blade Computing umzusteigen ist in den Augen der Autoren nicht empfehlenswert.

Hohe Skalierbarkeit und Flexibilität - das sind nach Ansicht der Analysten wichtige Vorteile, die der Umstieg auf Blade Computing für Unternehmen mit sich bringt. Außerdem werden Rechenzentren durch diese Art des Rechneraufbaus kompakter. Auch wer seine IT-Kosten senken will, kann profitieren. Denn beim Blade Computing ist der Energiebedarf zum Betrieb und Kühlung der Rechner geringer als bei klassischen Computer-Architekturen. So können Unternehmen durch den Umstieg gleichzeitig einen Schritt Richtung "Green IT" machen.

Firmen müssen immer schneller flexibel auf Anforderungen in ihren Märkten reagieren. Unerlässlich dafür ist, dass die Informationstechnologien zu jeder Zeit voll verfügbar sind. Die Energiekosten sind in der letzten Zeit stark angestiegen und könnten sich weiter erhöhen. Außerdem zwingt die öffentliche Diskussion über den Klimawandel Firmen, sich immer stärker auch "grünen Themen" wie Energiesparen zu widmen. Außerdem wollen Unternehmen ihre IT-Kosten stärker kontrollieren. All dies sind laut Quocirca Faktoren, die einen neuen Ansatz in der Informationstechnologie notwendig machen. Nach Ansicht der Marktforscher können mit Blade Computing viele dieser Herausforderungen gemeistert werden.

Beim Blade Computing werden spezielle Einzelsysteme als Komponenten in einem übergreifenden Gehäuse - meist als Chassis oder Enclosure bezeichnet - untergebracht. Durch die Komponentenbauweise entsteht eine flexible Plattform, die den Software-Anforderungen eines Unternehmens ohne großen Aufwand angepasst werden kann. Das Chassis muss dem Bericht zufolge speziell auf die Anforderungen eines Blade-Systems zugeschnitten werden. Als Standard die häufig verwendeten 19-Zoll-Racks einzusetzen ist demnach nicht sinnvoll. Wichtig ist neben einem hohen Grad an VirtualisierungVirtualisierung die Möglichkeit, einzelne Komponenten im laufenden Betrieb auszutauschen. Alles zu Virtualisierung auf CIO.de

Die Komplexität von Blade Computing-Systemen bezeichnet Quocirca als sehr hoch. Entscheidend sei es, den Anwender weitgehend vor dieser Komplexität zu verschonen. Möglich wird das durch den Einsatz von Software, mit der sich das gesamte System kontrollieren und überwachen lässt.

Zur Startseite