Studienextrakt SOA

CIOs haben aus ihren Fehlern gelernt

25. Februar 2009
Dr. Andreas Schaffry ist freiberuflicher IT-Fachjournalist und von 2006 bis 2015 für die CIO.de-Redaktion tätig. Die inhaltlichen Schwerpunkte seiner Berichterstattung liegen in den Bereichen ERP, Business Intelligence, CRM und SCM mit Schwerpunkt auf SAP und in der Darstellung aktueller IT-Trends wie SaaS, Cloud Computing oder Enterprise Mobility. Er schreibt insbesondere über die vielfältigen Wechselwirkungen zwischen IT und Business und die damit verbundenen Transformationsprozesse in Unternehmen.
Erfolgreiche SOA-Projekte verfolgen einen strategischen Ansatz, der betriebswirtschaftliche Prozesse und die IT zusammenführt. CIOs binden Fachbereiche früh mit ein.

Laut einer Studie von AMR Research hatten Ende des Jahres 2007 mehr als die Hälfte der Unternehmen aktive SOA-Projekte. Doch was machen Firmen tatsächlich mit Service-basierten Architekturen und worin liegt ihr Nutzen? Die wichtigste Erkenntnis zuerst: Unternehmen haben bei der Implementierung einer SOA aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt.

Effiziente Geschäftsprozesse

Dem Beratungshaus Bearingpoint zufolge ist die Einführung einer SOA heute in erster Linie ein strategisches Projekt, um die betriebswirtschaftlichen Kernprozesse im Unternehmen sowie die Abläufe zu Kunden, Partnern und Lieferanten effizienter zu gestalten. Erst in zweiter Linie handelt es sich um ein reines IT-Projekt.

Durch die Verknüpfung von Geschäftswelt und IT-Welt kann eine SOA ihr volles Potenzial entfalten: Das sind eine dauerhafte Prozess-Optimierung sowie die schnelle und flexible Reaktion auf neue Marktanforderungen. Zudem entlastet eine Service-basierte Architektur das Budget von IT-Verantwortlichen, denn Kosten für die notwendigen Veränderungen und Anpassungen an den IT-Systeme bleiben überschaubar.

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