40 Prozent der Unternehmen sind ungeschützt

CIOs sichern Sharepoint-Server nicht ab

25. Februar 2009
Dr. Andreas Schaffry ist freiberuflicher IT-Fachjournalist und von 2006 bis 2015 für die CIO.de-Redaktion tätig. Die inhaltlichen Schwerpunkte seiner Berichterstattung liegen in den Bereichen ERP, Business Intelligence, CRM und SCM mit Schwerpunkt auf SAP und in der Darstellung aktueller IT-Trends wie SaaS, Cloud Computing oder Enterprise Mobility. Er schreibt insbesondere über die vielfältigen Wechselwirkungen zwischen IT und Business und die damit verbundenen Transformationsprozesse in Unternehmen.
Microsoft Sharepoint-Server sind akut von Malware-Attacken bedroht. Viele Unternehmen sichern die Collaboration-Umgebung nicht ab. Davon sind auch externe Nutzer wie Kunden und Lieferanten betroffen. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie.

Cyberkriminelle nehmen gezielt geschäftskritischen Daten ins Fadenkreuz. Seit 2005 ist die Anzahl von Web Threats um fast 2.000 Prozent gestiegen.

Davon sind insbesondere Collaboration-Systeme wie Sharepoint-Server betroffen, die den Informationsaustausch mit Kunden und Partnern in Echtzeit ermöglichen.

Zu diesen Ergebnissen kommt die Studie "The Need for SharePoint SecuritySecurity", die das US-Marktforschungsinstitut Osterman Research im Auftrag des Sicherheitsanbieters Trend Micro durchführte. Alles zu Security auf CIO.de

Ungeschützter Datenaustausch

Nur 60 Prozent aller weltweit befragten Unternehmen, die Sharepoint-Server einsetzen, schützen diese mit einer Sicherheitslösung. Damit tauschen 40 Prozent aller Unternehmen ungeschützt Daten über das Collaboration-System aus.