Ansehen von IT-Managern

CIOs sind nützlich, aber keine wahren Freunde

17. Dezember 2009
Von Meridith Levinson und
Andrea König lebt als freie Journalistin in Hamburg. Arbeiten von ihr wurden unter anderem in der Süddeutschen Zeitung und im Focus veröffentlicht, seit 2008 schreibt sie auch für CIO.de. Die Schwerpunkte Ihrer Arbeit für die CIO-Redaktion sind Themen rund um Karriere, soziale Netzwerke, die Zukunft der Arbeit und Buchtipps für Manager.
Fünf Freunde sollte jeder am Arbeitsplatz haben. Auf den ersten Platz wählt eine Networking-Seite den IT-Manager. Aber nur, weil er praktisch ist, nicht weil man ihn wirklich zum Freund will.

Meridith Levinson von unserer amerikanischen Schwesterpublikation CIO.com ist auf einen Artikel der Networking-Seite Excelle gestoßen. Der listet fünf Typen von Kollegen auf, mit denen man sich im Job anfreunden sollte. Denn sie machen das Arbeitsleben besser, lustiger oder produktiver.

Auf Platz eins liegt tatsächlich der IT-Manager. Aber er ist nicht der beliebteste auf der Freundesliste, weil man mit ihm so viel Spaß haben kann.

Die Begründung lautet so: Es ist einfach unglaublich praktisch, sich gut mit dem IT-Manager zu verstehen. Denn nichts wäre doch schlimmer als ein Computercrash kurz vor einer Deadline oder ein anderes Technikproblem. Er sei zwar niemand, mit dem man seine Freizeit verbringen wolle, aber man solle sich in der Arbeit unbedingt mit ihm gut stellen, rät Excelle.

Das ist natürlich wenig schmeichelhaft für den IT-Manager. Wer das durchschaut, muss sich doch zwangsläufig ausgenutzt vorkommen.

Zur Startseite