Outsourcing-Vertrag im zweistelligen Millionenbereich

Continental AG lagert an HP aus

27. Oktober 2006
Von Tanja Wolff
Der Continental-Konzern lagert seine IT-Infrastruktur inklusive Applikationsbetrieb an HP aus. Der IT-Dienstleister übernimmt die komplette Verantwortung für die Auslagerungen. Das Outsourcing-Abkommen hat eine Laufzeit von fünf Jahren und das Volumen liegt im zweistelligen Millionenbereich.

Im Rahmen des Vertrages bezieht der Automobilzulieferer von HPHP vor allem Services im SAP-Umfeld, für die Archivierung und den elektronischen Datenaustausch. Dazu kommen IT-Dienstleistungen für das Supply Chain Management und Business IntelligenceBusiness Intelligence. Alles zu Business Intelligence auf CIO.de Alles zu HP auf CIO.de

Insgesamt stehen Continental momentan 80 SAP-Systeme zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Buchhaltung, die gesamte Auftragsabwicklung, Produktionsplanung und Data Warehousing. HP gewährleistet für die unternehmenskritischen Prozesse eine Verfügbarkeit von 99,95 Prozent.

Laut HP werden 90 Prozent der Services mit dem Utility-Pricing-Modell bereitgestellt. Bei diesem wird die Nutzungs-basierte Abrechnung im Wesentlichen über Gigabyte beim Speichervolumen, die Kennzahl SAPS für die Nutzung von SAP-Systemen oder über MIPS bei der benötigten Rechenleistung durchgeführt.

"Um in der Automobilzulieferer-Industrie wettbewerbsfähig zu bleiben, müssen wir unsere Lieferkapazitäten ständig flexibel an die Produktionsprozesse unserer Kunden anpassen", sagt Paul Schwefer, CIO bei der Continental AGContinental AG. Gleichzeitig müsse es möglich sein die Kosten permanent zu optimieren. Top-500-Firmenprofil für Continental AG