Beschaffung kann strategische Bedeutung erlangen

CPOs: Mit Automatisierungslösungen kommt bessere Zukunft

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
In der Beschaffung zählt nur Eines: das Geld. Kostensenken gilt quasi als die einzige Metrik. Wer damit Punkte machen will, sollte Lösungen zu Ausgaben-Analyse und Beschaffungsprozess-Automatisierung implementieren, raten die Analysten von Aberdeen. Wobei sie zugeben müssen, dass die Anbieter auf der Leitung stehen.
Die Prioritäten bei der Beschaffung sind klar.
Die Prioritäten bei der Beschaffung sind klar.

Die Beschaffung mausert sich innerhalb der Unternehmen zunehmend zum Thema von strategischer Bedeutung. Der Arbeitsalltag eines CPOs scheint bei dieser Entwicklung jedoch nicht immer mithalten zu können: Sein CFO spricht in einer anderen Sprache, seine Erfolge beim Runterhandeln von Preisen werden nicht gewürdigt, alles, was zählt, sind die harten Zahlen aus dem Industry-standard Financial Report.

Auf die Frage nach den Key Performance Indikatoren nennen drei von vier Befragten die Kostenreduktion. 56 Prozent der Studienteilnehmer führen zusätzlich die operationellen Kosten an.

Tatsächlich kämpfen CPOs an vielen Fronten: Lieferrisiken, Nachwuchsmangel oder knappe Budgets zählen zu den am häufigsten genannten Problemen. Das sind Faktoren, die Corporate-Performance-Management-Lösungen meist nicht berücksichtigen. Sie fokussieren sich auf die Finanzabteilung.

Die Autoren der Studie stellen fest, dass dort anbieterseitig noch eine Lücke klafft. Eine gewisse Hilfe bieten Technologien zur Ausgaben-Analyse. CPOs und CFOs müssten versuchen, das Loch im System zu flicken, verließen sich aber zu oft auf Excel-Tabellen, so die Analysten.

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