Projektmarkt im Wandel

Die fetten Jahre für Freiberufler sind bald vorbei

12. Februar 2008
Von Alexander Galdy
IT-Freiberufler sollten sich darauf einstellen, dass sich die gegenwärtig ausgezeichnete Wirtschaftslage möglicherweise verdüstert und der IT-Markt dementsprechend bröckelt. Zu dieser Einschätzung kommt der Berufsverband Selbständige in der Informatik (BVSI).

Dem Verband zufolge sah in den vergangenen Jahren die Projektsituation für Berater sehr gut aus, doch seit einiger Zeit häufen sich die Anzeichen für eine Verschlechterung des Wirtschaftsklimas. Außerdem werden immer mehr auch anspruchsvolle ProjekteProjekte in Billiglohnländer vergeben. Alles zu Projekte auf CIO.de

Das Offshoring von IT-Projekten ist eine Realität, der sich selbständige IT-Berater hierzulande stellen müssen. Vor dem Hintergrund eines zunehmend globalisierten IT-Projektmarktes sei es ratsam, sich die Frage zu stellen, was man der Konkurrenz aus Indien oder Russland voraus hat.

Auf die Qualifizierung kommt es an

Wer beispielweise eine Qualifizierung im Projekt-Management vorweisen kann, verfügt über eine gesuchte Unique Selling Proposition. Ein IT-Experte, der ein Projekt methodisch richtig abwickelt, zur Team-Bildung im Projekt beiträgt, mit Konfliktsituationen umgehen und eine Risiko-Analyse durchführen kann, bringt dem Unternehmen eindeutig einen Mehrwert, ist Dirk Bisping vom BVSI überzeugt.

Freiberufler sollten sich deshalb jetzt in eine möglichst gute Position bringen und ihre Attraktivität für Kunden stärken. Der BSVI empfiehlt, die "fetten Jahre" für die eigene Weiterbildung zu nutzen. Dazu zählen auch Abschlüsse und Zertifizierungen, die nach wie vor bei Kunden gefragt sind.

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