Solutions for Research abgekoppelt

DLR steigt aus Joint Venture mit T-Systems aus

26. Februar 2009
Riem Sarsam ist IDG-Redakteurin und leitet verantwortlich das CIO Leadership Excellence Program (LEP), eine exklusive Fortbildung für IT-Manager, gemeinsam veranstaltet von CIO und der WHU – Otto Beisheim School of Management .
Wie zur Gründung des gemeinsamen Unternehmens geplant, verabschiedet sich das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) von der Beteiligung an dem IT-Dienstleister Solutions for Research. Das Joint Venture war 1999 gemeinsam mit T-Systems gegründet worden.
Hans-Joachim Popp, CIO am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR).
Hans-Joachim Popp, CIO am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR).

Der Vorstand und die Aufsichtsgremien des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt haben beschlossen, die Beteiligung an der gemeinsamen IT-Tochter Solutions for Research (SfR) rückwirkend zum Jahresende 2008 aufzugeben. Die Anteile werden an den Mehrheitseigner T-Systems zurück veräußert.

Das DLR folgt damit dem ursprünglichen Entwicklungsplan für das 1999 gegründete Joint Venture. "Die T-Systems SfR ist sehr gut positioniert, um im Kundensegment Wissenschaft und Forschung selbständig weiter zu wachsen", kommentierte Hans-Joachim Popp, CIO der bundesweit aktiven Großforschungseinrichtung. "Wir bleiben mit SfR in einer dienstleistungsorientierten Partnerschaft verbunden, die sich allerdings im Wettbewerb behaupten muss."

T-Systems SfR arbeitet an zehn Standorten und ist spezialisiert auf die besonderen Bedürfnisse von Forschungseinrichtungen. Zu den Kunden zählen neben dem DLR auch der Deutsche Wetterdienst, die Universität Stuttgart, die Gesellschaft für Anlagen und Reaktorsicherheit und die Deutsche Forschungsgemeinschaft.

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