Vier von fünf Unternehmen kam binnen Jahresfrist mindestens ein Laptop abhanden

Ein verlorener Datensatz kostet 182 US-Dollar

21. Dezember 2006
Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Die Zahlen lassen aufhorchen: Zwischen 226.000 und 22 Millionen US-Dollars haben amerikanische Firmen in diesem Jahr wegen Datendiebstahls draufgezahlt. Das will jedenfalls das Ponemon-Institut ausgerechnet haben. Dabei geben die Analysten zu bedenken, dass ein großer Teil des Schadens indirekter Natur ist.
Mobiler Mitarbeiter am Laptop: Hier ist Umsicht geboten.
Mobiler Mitarbeiter am Laptop: Hier ist Umsicht geboten.

Das heißt konkret: Der Verlust bestehender oder potenzieller Kunden sowie Image-Schäden oder Verwaltungskosten fließen in die Berechnung mit ein, was die beeindruckenden Zahlen denn auch relativieren mag.

Folgt man dem Berechnungsschema der Analysten, sind die Kosten pro verlorenem Datensatz im Vergleich zum Vorjahr um 32 Prozent in die Höhe gegangen.

Nicht immer sind die Schäden von außen verursacht. So geben 81 Prozent der befragten Firmen an, in den vergangenen zwölf Monaten sei "mindestens einmal" ein Laptop verloren gegangen. Ob wirklich alle Geräte geklaut wurden oder manchmal auch vom User liegen gelassen wurden, sei dahingestellt.

Sicher ist: In solchen Fällen ist die Gefahr von Datenverlust besonders hoch, weil sich das konsequente Verschlüsseln von Daten bisher nicht durchgesetzt hat.

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