2010 sollen die Umsätze 21 Milliarden Dollar erreichen

ERP erobert neue Märkte

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Von den Anfängen im Produktionsbetrieb bis zum künftigen Einsatz in Sektoren wie Banken, Handel oder Verwaltung wird sich das Spektrum von Enterprise Ressource Planning (ERP)immer stärker erweitern. Das behauptet zumindest der Berater ARC Advisory Group. ARC erwartet, dass der Umsatz mit ERP-Lösungen in den kommenden vier Jahren auf 21 Milliarden US-Dollar steigen wird.

Seinen Ursprung hat Enterprise Ressource Planning im Manufacturing Ressource Planning für Produktionsbetriebe. Daran erinnert die heutige Realität von ERPERP kaum noch: Immer mehr Branchen wollen die Vorteile der Lösungen nutzen. Mit dem Einsatz im Human-Ressources-Planning oder Supply-Chain-Management hält die Software Einzug in BankenBanken oder Behörden, in den Gesundheits- oder den Bildungssektor. Alles zu ERP auf CIO.de Top-Firmen der Branche Banken

Die Analysten sagen für ERP ein kontinuierliches Wachstum voraus.
Die Analysten sagen für ERP ein kontinuierliches Wachstum voraus.

Steve Clouther, Senior Analyst bei der ARC Advisory Group, hat ausgerechnet, dass der Umsatz mit ERP bis 2010 jedes Jahr weltweit um rund fünf Prozent steigen dürfte. 2005 lag der Erlös bei 16,7 Milliarden Dollar, in vier Jahren hat er laut Clouther 21 Milliarden erreicht.

SOA hilft ERP auf die Sprünge

Der Analyst führt diese Entwicklung nicht nur auf das heutige breite Spektrum von ERP zurück. Service-orientierte Architekturen (SOA) haben seiner Meinung nach ihr Teil beigetragen: Die Integration verschiedener Systeme und Lösungen sei ein notwendiges Übel in Sachen ERP, bei dem SOA Abhilfe schaffe.

Insbesondere auch kleinen und mittleren Unternehmen, so Clouther, erleichtere SOA den Übergang von individuellen zu integrierten Systemen.