Wie CIOs darauf reagieren

Facebook und Youtube am gefährlichsten

19. Oktober 2010
Von Nicolas Zeitler
Größte Gefahrenquelle im Web 2.0 für Datenlecks und Schad-Software sind Facebook und Youtube. CIOs kämpfen statt mit Verboten mit Aufklärung dagegen an.
Wenn Mitarbeieter soziale Netzwerke am Arbeitsplatz nutzen, verursachen sie auf Facebook die meisten Datenschutz-Verletzungen.
Wenn Mitarbeieter soziale Netzwerke am Arbeitsplatz nutzen, verursachen sie auf Facebook die meisten Datenschutz-Verletzungen.
Foto: Panda

Ob und wie sie soziale Medien im Unternehmen nutzen sollen, darüber diskutieren IT-Chefs zurzeit rege. Häufiges Argument gegen FacebookFacebook und Co. sind Sicherheitsbedenken. Und die sind nicht unberechtigt, wie eine Befragung des spanischen Sicherheitsanbieters Panda SecuritySecurity zeigt. Alles zu Facebook auf CIO.de Alles zu Security auf CIO.de

Befragt haben die Sicherheitsexperten Vertreter von 315 mittelständischen Firmen mit 15 bis 1000 Beschäftigten, die ihren Sitz in den USA haben. Fast jeder dritte Teilnehmer der Umfrage gab an, über soziale Medien sei schon einmal schädliche Software ins Unternehmen gelangt.

Gefahrenquellen Youtube und Facebook

In den meisten Fällen passierte zwar nichts weiter. Jeder Dritte, der auf diesem Weg angegriffen wurde, erlitt dadurch aber finanziellen Schaden. Und bei einem Drittel der Geschädigten wiederum war der Schaden höher als 5000 US-Dollar.

Wenn die Befragten zurückverfolgten, wo sich ihre Firma schädliche Software eingefangen hatte, landeten sie in 71 Prozent der Fälle bei Facebook. Als zweitgrößte Gefahrenquelle nannten die Umfrageteilnehmer die Videoplattform Youtube. 41 Prozent von ihnen haben von dort schon einmal MalwareMalware auf Firmenrechner eingeschleust bekommen. Alles zu Malware auf CIO.de

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