Druck auf die Verantwortlichen nimmt zu

Fluggesellschaften: IT-Sicherheit braucht Auftrieb

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Dass Pilot eben doch kein Traumberuf ist, hat sich herumgesprochen. CIO bei einer Fluggesellschaft ist es aber auch nicht. Vor dem Hintergrund von immer mehr Online-Buchungen und E-Ticketings heben auch die Gefahren für die IT-Sicherheit ab. Immerhin: Der Blick auf wachsende Budgets dürfte die Entscheider beflügeln, wie der Dienstleister SITA in einer weltweiten Studie herausgefunden hat.
Erwartete Entwicklung der Sicherheits-Budgets 2007 vs. 2008
Erwartete Entwicklung der Sicherheits-Budgets 2007 vs. 2008

Als größte Herausforderungen nennen die Analysten die Zunahme IP-orientierter Infrastruktur und die wachsende Einbindung der Kunden in die Abläufe. In europäischen Fluggesellschaften laufen mittlerweile 72 Prozent der NetzwerkeNetzwerke über IP. Damit liegt der Kontinent weltweit vorn. Es folgen der asiatisch/pazifische Raum (70 Prozent) vor dem Nahen und Mittleren Osten und Afrika (66 Prozent) und Amerika (57 Prozent). Alles zu Netzwerke auf CIO.de

Die Studienteilnehmer berichten von wachsender Spannung: Einerseits sollen die Passagiere aus Kostengründen immer mehr selbst machen - Stichworte: Online Booking, E-Ticketing oder Self Service Check-Ins - andererseits darf die Sicherheit nicht vernachlässigt werden.

83 Prozent der Befragten klagen denn auch über immer mehr Druck. In der Vorjahrsstudie waren es noch drei Prozent weniger.

Immerhin tragen die Unternehmen diesem Problem Rechnung: In 63 Prozent der Fluggesellschaften gibt es ein dezidiertes Sicherheits-Team. 2006 lag diese Quote noch bei 55 Prozent.

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