Einer der größten Geschäftsabschlüsse der VoIP-Branche

Ford stellt auf IP-Telefonie um

23. September 2004
Von Michael Kallus
100 Millionen US-Dollar bezahlt Ford für sein neues VoIP-Netz. Installieren und managen wird das Netz SBC Communications, zweitgrößter Netzbetreiber in den USA. Die Infrastruktur einschließlich der IP-Telefone kommt von Cisco.

50.000 Angestellte in 110 Ford-Filialen sollen künftig über VoIP-Telefone kommunizieren (Voice-over-IP). Das Projekt soll SBC zufolge in drei Jahren installiert sein und 110 Filialen in Michigan, USA, verbinden.

50000 Ford-Angestellte werden bald über Internet telefonieren.
50000 Ford-Angestellte werden bald über Internet telefonieren.

SBC will das IP-Netz zunächst in einem eigenen RechenzentrumRechenzentrum testen, um Probleme mit der Kompatibilität zu Systemen von Ford zu verringern. Aufgesetzt wird die Lösung dann in einem Rechenzentrum von Ford. Alles zu Rechenzentrum auf CIO.de

Ford will mit der Umstellung auf IP-Telefonie vor allem Kosten reduzieren: Statt mehrere NetzwerkeNetzwerke für Sprach- und Datenkommunikation zu unterhalten, laufen künftig alle Anwendungen über das neue IP-Netzwerk. Sprache, Video und Daten gehen so über die paketorientierte IP-Technik durchs Netz. Alles zu Netzwerke auf CIO.de

Das IP-Netz soll sich zudem beliebig per plug-and-play verändern lassen, beispielsweise um Geräte für neue Mitarbeiter dem System hinzuzufügen.

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