Single-Sign-On wichtig

Gartner: Die aktuellen IT-Sicherheitstrends

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Weltweit stellen Unternehmen in diesem Jahr fünf Prozent ihres IT-Budgets für IT Security bereit, schätzen die Analysten von Gartner. Wichtigstes Thema ist Identity- und Zugangs-Management.
Ein übergreifender Trend ist Sicherheit in der Cloud.
Ein übergreifender Trend ist Sicherheit in der Cloud.
Foto: MEV Verlag

Je besser die Wirtschaftslage, umso schlechter das Sicherheitsbewusstsein - darauf lassen sich Aussagen des US-Marktforschers Gartner über IT-Security zuspitzen. Die Analysten haben ausgerechnet, dass Unternehmen weltweit im laufenden Jahr durchschnittlich fünf Prozent ihres IT-Budgets für IT-Sicherheit ausgeben werden. Voriges Jahr waren es noch sechs Prozent. Damit waren die Security-Etats von 2008 auf 2009 leicht gestiegen, nun sinken sie wieder.

In diesem Jahr setzen Entscheider klare Prioritäten: Identity- und Access-Management (IAM) steht ganz oben auf der Liste, so Gartner. Laut Research Director Vic Wheatman interessieren sie sich beim Zugangs-Management vor allem für Lösungen, die Anwendern ein Single-Sign-On ermöglichen.

Außerdem wollen die Unternehmen in Data Loss Prevention, Antiviren-Software, Firewalls und Intrusion Prevention investieren. Ein übergreifender Trend ist Sicherheit in der Cloud.

Nach wie vor sollen die Kosten - auch für IT-Security - möglichst gering gehalten werden. Wheatman erwartet daher zweierlei: Dienstleister werden sich auf härtere Vertragsverhandlungen einstellen müssen und mehr Entscheider ziehen den Einsatz von Open-Source-Lösungen in Betracht.

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