CIOs und CFOs

Große Zweifel an Einsparungen durch IT-Outsourcing

24. November 2009
Andrea König lebt als freie Journalistin in Hamburg. Arbeiten von ihr wurden unter anderem in der Süddeutschen Zeitung und im Focus veröffentlicht, seit 2008 schreibt sie auch für CIO.de. Die Schwerpunkte Ihrer Arbeit für die CIO-Redaktion sind Themen rund um Karriere, soziale Netzwerke, die Zukunft der Arbeit und Buchtipps für Manager.
Insgesamt 40 Prozent der europäischen Unternehmen haben ihre Outsourcing-Aktivitäten 2009 gedrosselt. In Deutschland waren es sogar 48 Prozent.

Eine Studie befragte CIOs und CFOs aus mehr als 260 Großunternehmen zu ihren Outsourcing-Aktivitäten. Das Ergebnis: 48 Prozent der deutschen Konzerne haben 2009 weniger ausgelagert als im Vorjahr. Damit liegen die deutschen weit über dem Europadurchschnitt von 40 Prozent.

Die Outsourcing-Entscheider specken bei ihren Auslagerungen ab. Sie sind sich aber durchaus der Vorzüge ausgelagerter Dienste bewusst: 72 Prozent der Befragten CFOs und CIOs aus Deutschland sehen die Auslagerung als Möglichkeit, auf Qualifikationen zurückzugreifen, die ihnen intern nicht zur Verfügung stehen.

60 Prozent der Teilnehmer sind davon überzeugt, dass die Auslagerung von IT-Prozessen interne Ressourcen freischaufelt und so ein besserer Fokus auf das Kerngeschäft möglich wird. 52 Prozent der Befragten sind sich sicher, dass ihnen OutsourcingOutsourcing die Tür zu innovativen Prozessen und Praktiken öffnet. Alles zu Outsourcing auf CIO.de

Diejenigen Manager, die ihr Outsourcing in diesem Jahr zurückgefahren haben, zweifeln durchaus am finanziellen Mehrwert von Auslagerungen. In Deutschland hadern 83 Prozent der Befragten mit den finanziellen Vorteilen, im Europa-Durchschnitt sind es 78 Prozent.

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