Schadsoftware im W-Lan-Netz

Hacker nehmen Geschäftsleute in japanischen Hotels ins Visier

16. November 2014
Geschäftsleute in japanischen Luxushotels sind zum Ziel von Hackerangriffen geworden.

Wie die japanische Nachrichtenagentur Jiji Press unter Berufung auf den japanischen Zweig der russischen Internetsicherheitsfirma Kaspersky Labs berichtete, klinken sich die Hacker in die W-Lan-Netze der Hotels ein und installieren Schadsoftware, mit der sie vertrauliche Daten der Hotelgäste stehlen. Sobald sich Geschäftsleute mit ihren Computern in das W-Lan-Netzwerk einwählen, würden sie auf ihren Rechnern zu fingierten Software-Updates aufgefordert. Wird ein solches Update gestartet, werde der Rechner mit den Schadprogrammen infiziert, hieß es. Damit könnten unter anderem E-Mail-Unterhaltungen sowie Kontaktinformationen von Geschäftspartnern gestohlen werden.

Die sogenannten DarkHotel-Hackerangriffe seien seit einigen Jahren auch in anderen Ländern wie China, Hongkong, Taiwan und Russland zu beobachten, die meisten ereigneten sich aber in Japan. Dort seien auf mehr als 2000 PCs solche Schadprogramme entdeckt worden, hieß es. (dpa/rs)

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