Yoints

Hamburger Start-up bringt iBeacon-Technik nach Deutschland

22. Januar 2014
Im Vorbeigehen Treuepunkte sammeln oder Sonderangebote erhalten: Das Hamburger Start-up Yoints will auf der Basis von Apples iBeacon-Technik ein neues Bonus-System für Smartphones in Deutschland auf den Markt bringen.

Tests mit der Drogerie-Kette Budnikowski sollen Anfang kommender Woche starten, sagte Yoints-Manager Sarik Weber am Mittwoch in Hamburg. Im Sommer will das Unternehmen die Technologie, die auch auf der CeBIT in Hannover gezeigt wird, bei fünf bis sechs weiteren Händlern installieren.

In Verbindung mit einer Smartphone-App hätten sogenannte iBeacons ein gewaltiges Potenzial, sagte Weber. Nähert sich ein aktiviertes Smartphone dem iBeacon etwa in einem Laden, erhält das Telefon Informationen etwa über aktuelle Sonderangebote oder Bonus-Punkte. "Dem Einzelhandel eröffnen sich dadurch zahlreiche neue Wege zur wirtschaftlich sinnvollen Kundenansprache", sagte Weber. Budnikowski habe in einem ersten Softwaretest den Umsatz mit den Nutzern verdoppelt, sagte Geschäftsführer Christian Satz.

Die iBeacons sind kleine Funksender, etwas größer als eine Streicholzschachtel, die über den neuen Bluetooth-Standard 4.0 Informationen an mobile Geräte senden. Bislang setzt AppleApple die Technik in seinen Apple Stores in den USA ein, auch die Handelskette Macy's nutzt iBeacons seit Kurzem in seinen Flaggschiff-Läden in New York und San Francisco. Der Bezahldienst PayPal kündigte eigene Beacon-Geräte auf ähnlicher technischer Basis an. Alles zu Apple auf CIO.de

Yoints produziert die in Deutschland eingesetzte Hardware selbst. Bluetooth 4.0 gilt als besondes stromsparend, und anders als NFC funktioniert das Funk-format auch bei etwas größeren Entfernungen. (dpa/rs)

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Thema: Apple

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