Projektleiter fordern am meisten

IT-Freiberufler verdienen mehr

14. Oktober 2008
Andrea König lebt als freie Journalistin in Hamburg. Arbeiten von ihr wurden unter anderem in der Süddeutschen Zeitung und im Focus veröffentlicht, seit 2008 schreibt sie auch für CIO.de. Die Schwerpunkte Ihrer Arbeit für die CIO-Redaktion sind Themen rund um Karriere, soziale Netzwerke, die Zukunft der Arbeit und Buchtipps für Manager.
Die Honorare deutscher IT-Freiberufler sind in den vergangenen sechs Monaten gestiegen. Im Durchschnitt kletterten die Stundensätze leicht auf 71,20 Euro. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der IT-Personalagentur Gulp.
IT-Experten haben ihre Stundensatzforderungen erhöht.
IT-Experten haben ihre Stundensatzforderungen erhöht.
Foto: MEV Verlag

IT-Freiberufler erhöhen ihre Honorarvorstellungen. 24,3 Prozent der Selbstständigen forderten im August 2008 Stundensätze zwischen 70 und 79 Euro. Noch im Vorjahr verlangten die meisten FreiberuflerFreiberufler nur zwischen 60 und 69 Euro. Alles zu Freiberufler auf CIO.de

Zudem stellen mehr ITler Forderungen in höheren Preisklassen. Im Vergleich zu August 2007 gibt es nun 26,4 Prozent mehr IT-Selbstständige, die Honorare ab 110 Euro verlangen. Der Anteil der Freiberufler, die weniger als 60 Euro verlangen, sinkt auf 21,3 Prozent.

Die Stundensätze von IT-Freiberuflern sind in den vergangenen sechs Monaten gestiegen.
Die Stundensätze von IT-Freiberuflern sind in den vergangenen sechs Monaten gestiegen.

Vor allem Jüngere trauen sich. IT-Experten unter 35 Jahren erhöhten ihre Honorarforderungen im letzten Halbjahr um 3,3 Prozent auf nun durchschnittlich 62 Euro pro Stunde.

Die Marktentwicklung lockt mehr jüngere IT-Spezialisten in die Freiberuflichkeit. Im Februar dieses Jahres hat der Anteil der über 60-jährigen Freiberufler (3,1 Prozent) erstmals die Gruppe der unter 30-jährigen (2,7 Prozent) überholt. Heute arbeiten 3,1 Prozent der unter 30-jährigen IT-Fachkräfte selbstständig, unter den über 60-jährigen sind es 3 Prozent.