Viele Unternehmen erhöhen ihr Sicherheits-Budget

IT-Sicherheit geht vor Kostenkontrolle

27. Juli 2004
Von Michael Kallus
Über drei Viertel der Firmen in den USA stufen die Sicherheit als die dringlichste Herausforderung für ihre Unternehmens-IT ein. Das ist das Ergebnis einer Umfrage des Marktforschungsunternehmens IDC.

In den letzten zwölf Monaten haben 59 Prozent der Unternehmen in den USA und Kanada ihre IT-Ausgaben für Sicherheit erhöht, berichtet die Umfrage. Die weitaus meisten hätten zwar bereits Techniken wie Antiviren-Lösungen integriert, doch viele Bereiche seien noch im Umbau. IDC folgert daraus, dass Anbieter von Sicherheitslösungen gute Aussichten haben – trotz der mäßigen wirtschaftlichen Lage.

Anbieter von Sicherheitslösungen werden gefragt sein.
Anbieter von Sicherheitslösungen werden gefragt sein.

Die Umfrage zeigt, dass die größten Unterschiede darin liegen, ob ein Unternehmen einen IT SecuritySecurity Officer beschäftigen oder nicht. In ersterem Fall seien unternehmensweite Rettungsmaßnahmen meist griffbereit. Zudem würden solche Unternehmen ihren Sicherheitsstatus verfolgen, Risiken analysieren und ein Sicherheits-Auditing durchführen. 20 Prozent der befragten Unternehmen gaben an, dass die Ergebnisse des Auditing die Ausarbeitung ihrer Maßnahmen stark beeinflussen. Alles zu Security auf CIO.de

Unternehmen, die unbegrenzten Internet-Zugang benötigen, sind laut Umfrage am stärksten bereit, in Sicherheitstechnik und der Ausarbeitung von Richtlinien zu investieren. Das gelte auch für Firmen, die bereits einen schwer wiegenden Einbruch hinter sich haben. An der Umfrage von IDC haben 933 Unternehmen aus den USA und Kanada teilgenommen.

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