Schutz vor Online-Betrug, Viren und Würmern hat Priorität

Knappe IT-Budgets machen CSOs Sorgen

28. Januar 2005
Von Dorothea Friedrich
In fast zwei Drittel der US-Unternehmen ist im vergangenen Jahr das IT-Sicherheitsbudget gestiegen. Das ergab eine Umfrage anlässlich der CSO-Interchange in New York. Dennoch sind 84 Prozent IT-Sicherheitschefs der Ansicht, dass die Mittel nicht ausreichen.

Online-Betrug in ihren Unternehmen war für mehr als zwei Drittel der Befragten Grund zur Besorgnis. Doch weniger als die Hälfte glaubte, dass in ihren Firmen alles zu dessen Verhinderung getan wird. 54 Prozent sagten, in ihren Unternehmen gebe es keine zusätzlichen Abwehrmaßnahmen gegen Pishing-Betrug.

Steigende Budgets können Sicherheits-Lücken nicht schließen.
Steigende Budgets können Sicherheits-Lücken nicht schließen.

58 Prozent nannten Würmer, Viren und Trojaner sowie rechtliche Anforderungen als die Sicherheitsthemen, die ihnen die größten Sorgen bereiten. Fast zwei Drittel war der Meinung, dass Warnungen vor großen Cyber-Attacken nicht frühzeitig genug erfolgen. Vier Fünftel der CSOs berichteten von negativen Auswirkungen solcher Angriffe auf den finanziellen Erfolg ihres Unternehmens.

The security area I'm most concerned about is:
The security area I'm most concerned about is:

85 Chief SecuritySecurity Officers (CSO) aus Unternehmen, Behörden und Organisationen nahmen an der CSO-Interchange und einer umfangreichen Befragung. teil. Das Forum geht auf eine Initiative von Howard Schmidt, ehemaliger Berater des Weißen Hauses, und dem Qualys-CEO Philippe Courtot zurück. Alles zu Security auf CIO.de

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