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Kommunikation als Kandidat für Outsourcing

31. März 2004
Von Patrick Goltzsch
Durch die Konvergenz der Kommunikationstechniken und ihrer zunehmenden Komplexität sehen die Analysten von Gartner einen steigenden Bedarf für das Auslagern der Kommunikationsinfrastruktur. Noch bietet der gerade entstehende Markt allerdings keine richtungsweisenden Beispiele.

Der Bedarf an Kommunikationsmöglichkeiten wächst nach wie vor. Dabei spielen Verfügbarkeit, kurze Antwortzeiten und Sicherheit die größte Rolle. Gleichzeitig konvergieren die unterschiedlichen Techniken, wie etwa das Beispiel der Telefonie über das Internet (Voice over IP, VoIP) zeigt. Die Kosten für die Vernetzung des Unternehmens, die bislang kaum berücksichtigt werden, treten durch die Konvergenz verstärkt hervor.

Mit dem Verschmelzen der Technologien steigt außerdem die Komplexität der Technik. Dieser Wandel verlangt von den Verantwortlichen Fachkenntnisse und eine spezielle Ausbildung. Zudem müssen in einem weltweit tätigen Unternehmen Störfälle rund um die Uhr behoben werden können.

Bis 2010 werden daher zehn Prozent der großen Unternehmen ihre Kommunikationsinfrastruktur unter dem Aspekt größerer Beweglichkeit und einer gesteigerten Produktivität ihrer Mitarbeiter betrachten, so die Annahme der Marktforschungsfirma Gartner.

Erste Anzeichen für diese Entwicklung zeigen sich bei großen Unternehmen und Behörden, die ihre Kommunikation an Spezialisten auslagern. So hat Crédit Lyonnais bereits 1997 die Netzwerk-Betreuung an France Télécom übergeben.

Die Verträge zum OutsourcingOutsourcing orientieren sich derzeit häufig noch an der klassischen Einteilung von Festnetztelefonie, Mobilfunk und Datennetzwerk. Unter dem Blickwinkel des vollständigen Outsourcing der Kommunikationsinfrastruktur dürfte sich das Feld jedoch deutlich ausweiten. So könnte von der Telefonanlage bis zum Desktop die Betreuung an einen Dienstleister übergeben werden. Alles zu Outsourcing auf CIO.de

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