Multi-Site WLAN in der Praxis

Mehr aus dem WLAN herausholen

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Um Team-Arbeit zu erleichtern, dehnen Unternehmen ihr WLAN auf alle Firmengebäude aus. CIOs sollten sogenannte Multi-Site WLANs zentral managen und auf durchgängiges Design achten, behaupten zumindest die Analysten von Aberdeen.
Anteil des Multi-Site-WLANs am gesamten IT-Budget laut Aberdeen.
Anteil des Multi-Site-WLANs am gesamten IT-Budget laut Aberdeen.

Bitte keine Löcher mehr im Netz: Wer sein Wireless LAN auf alle Firmengebäude ausdehnt, fischt Vorteile bei Datendurchsatz und Verfügbarkeit ab. Voraussetzung ist allerdings, dass das WLANWLAN zentral gemanagt wird und über ein engmaschiges Sicherheitssystem verfügt. Das geht aus der Studie "Multi-site and campus-area Wireless LANs" des US-Marktforschers Aberdeen hervor. Alles zu WLAN auf CIO.de

Die Analysten haben die StrategienStrategien von 163 Firmen untersucht, die sogenannte Multi-Site WLANs betreiben. In dieser Studie handelt es sich um Unternehmen, deren Netz sich auf mindestens acht und höchstens elf Firmengebäude erstreckt. Alles zu Strategien auf CIO.de

Obwohl keines der Unternehmen wirklich schlecht abschneidet, bildet Aberdeen drei Kategorien: Besonders erfolgreiche Unternehmen ("Best in class", kurz "Bic"), Mittelfeld und Schlusslichter ("Laggards"). Die Bics stellen 20 Prozent aller Teilnehmer, die Laggards 30 Prozent. Die verbleibenden 50 Prozent gelten als Durchschnittsfirmen.

Aberdeen hat sich die Ergebnisse ab dem Zeitraum angesehen, zu dem die Firmen ihr WLAN von einem begrenzten Netz auf ein Multi-Site-Netz ausgedehnt haben. Sie verzeichneten folgende Entwicklungen: Bei den Bics arbeiten nun rund doppelt so viele (203 Prozent) Beschäftigte im lokalen Netz. Bei den Firmen im Mittelfeld sind es 82 Prozent mehr, bei den Laggards 38 Prozent.