Windows Server 2012

Neue Funktionen, geringere TCO, schneller ROI

Dr. Andreas Schaffry ist freiberuflicher IT-Fachjournalist und von 2006 bis 2015 für die CIO.de-Redaktion tätig. Die inhaltlichen Schwerpunkte seiner Berichterstattung liegen in den Bereichen ERP, Business Intelligence, CRM und SCM mit Schwerpunkt auf SAP und in der Darstellung aktueller IT-Trends wie SaaS, Cloud Computing oder Enterprise Mobility. Er schreibt insbesondere über die vielfältigen Wechselwirkungen zwischen IT und Business und die damit verbundenen Transformationsprozesse in Unternehmen.
Der Windows Server 2012 wartet mit vielen neuen Funktionen auf. Diese tragen zu geringeren IT-Betriebskosten bei und sorgen für einen schnellen ROI.
Freeform-Dynamics-Analyst Tony Lock überzeugen die Verbesserungen beim Windows Server 2012.
Freeform-Dynamics-Analyst Tony Lock überzeugen die Verbesserungen beim Windows Server 2012.
Foto: Freeform Dynamics /Tony Lock bei Twitter

Microsoft hat dem Windows ServerServer 2012 im Vergleich zum Vorgänger Windows Server 2008 R2 zahlreiche Neuerungen in Sachen Netzwerk, Internetanbindung und Cloud-Fähigkeit verpasst, was den Administrator freut. Tony Lock, Analyst bei der britischen Marktforschungsfirma Freeform Dynamics, hebt vor allem die erweiterten Einsatzmöglichkeiten des Server Manager, die Powershell-Verbesserungen und die neuen Virtualisierungs-Technologien des Hypervisor "Hyper-V 3.0" hervor. Alles zu Server auf CIO.de

Server remote verwalten

Für den Administrator wird im Windows Server 2012 der überarbeitete Server Manager, den es ab dem Windows Server 2008 gibt, zur zentralen "Schaltpult". Damit lassen sich mehrere Server gleichzeitig remote verwalten. Ein Dashboard zeigt jede installierte Rolle sowie einzelne oder Gruppen von Servern an und signalisiert Probleme. Dazu gibt es Links auf Übersichten zu Ereignissen oder Leistungsdaten.

Die neue Powershell, ein Bestandteil des Windows Management Framework 3.0 und laut MicrosoftMicrosoft eines der "wichtigsten Administrationstools", soll die Ausführung und die Erstellung von Skripten vereinfachen. Mitgeliefert wird zudem ein Skript-Editor (ISE) mit dem sich die Befehlsliste der rund 1000 Kommandos durchsuchen und filtern lässt. Die Powershell bietet zudem eine Webzugangsfunktion und lässt sich somit über einen Webbrowser nutzen. Alles zu Microsoft auf CIO.de

Hochverfügbarkeit "Out-of-the-Box"

Der Hyper-V 3.0 unterstützt laut Tony Lock mit erweiterten Features für die Konfiguration privater, interner oder externer NetzwerkeNetzwerke und das Clustering auch Hochverfügbarkeitsszenarien "Out-of-the-Box". Virtuelle Maschinen können in Clustern priorisiert und dann im laufenden Betrieb zwischen einzelnen Clusterknoten verschoben werden. Fällt ein Knoten aus, werden zuerst die virtuellen Maschinen mit der höchsten Priorität verschoben. Mit dem neuen Hypervisor lassen sich pro Host bis zu 160 logische Prozessoren und zwei Terabyte RAM sowie pro virtueller Maschine bis zu 64 virtuelle CPUs und einem Terabyte RAM verwalten. Alles zu Netzwerke auf CIO.de