Effektive Personalabteilung sorgt für geringere Fehlerquote beim BPO

Outsourcing kann zu höheren Kosten führen

30. November 2005
Von Dorothea Friedrich
Die Auslagerung von Geschäftsprozessen führt nicht zwangsläufig zu Kosteneinsparungen. Sie kann Firmen sogar teuer zu stehen kommen, weil die Personalkosten steigen. Das sind Ergebnisse einer aktuellen Studie des Beratungsunternehmens The Hackett Group.

Demnach haben Unternehmen, die Hackett als "World Class" bezeichnet, durchschnittlich um 25 Prozent geringere Personalkosten als Durchschnittsfirmen. Der Grund liegt in Fehlern, die während des Outsourcing-Prozesses häufig gemacht werden.

Herausragende Personalabteilungen haben um 25 Prozent geringere Kosten. (Quelle: The Hackett Group)
Herausragende Personalabteilungen haben um 25 Prozent geringere Kosten. (Quelle: The Hackett Group)

So rationalisieren Unternehmen ihre Arbeitsabläufe beispielsweise nicht bereits im Vorfeld des Business Process OutsourcingOutsourcing (BPO). Sie halten zudem an Mitarbeitern fest, deren Arbeitsbereich ausgelagert wurde. Alles zu Outsourcing auf CIO.de

Im Gegensatz dazu nutzen herausragende Firmen BPO als effizienten Bestandteil des Sourcing-Mixes ihrer Geschäftsprozesse. Sie reduzieren die Kosten für Transaktionsprozesse und stellen unternehmensintern strategische Aktivitäten in den Mittelpunkt.

Erfolgreiches Outsourcing mit weniger Mitarbeitern in der Personalabteilung

Diese Unternehmen beschäftigen 16 Prozent weniger Mitarbeiter in ihren Personalabteilungen als die Vergleichsfirmen (11,88 gegenüber 14,11 Mitarbeitern im Personalwesen pro 1.000 Angestellte).