Work-Life-Balance im Blick

Sabbatical mit Rückkehrgarantie - geht das?

21. August 2012
Renate Oettinger ist Diplom-Kauffrau Dr. rer. pol. und arbeitet als freiberufliche Autorin, Lektorin und Textchefin in München. Ihre Fachbereiche sind Wirtschaft, Recht und IT.

Zu ihren Kunden zählen neben den IDG-Redaktionen CIO, Computerwoche, TecChannel und ChannelPartner auch Siemens, Daimler und HypoVereinsbank sowie die Verlage Campus, Springer und Wolters Kluwer.
Wer zwölf Monate Auszeit nehmen will, muss bestimmte Bedingungen erfüllen.
Sabbaticals werden immer mehr gang und gebe. Damit Sie diese Auszeit auch genießen können, sollten Sie sich zuvor gut informieren.
Sabbaticals werden immer mehr gang und gebe. Damit Sie diese Auszeit auch genießen können, sollten Sie sich zuvor gut informieren.
Foto: Andreas Haertle - Fotolia.com

Die Stopptaste drücken, einfach mal durchatmen. Nur das tun, was man möchte. Sich ganz neu entdecken. Das Wort "Sabbat" kommt aus dem Hebräischen und bedeutet "ruhen" oder "loslassen". Von einer längeren beruflichen Ruhephase profitieren nicht nur Sie, sondern auch Ihr Arbeitgeber.

Zunächst gilt es, mit Ihrem Arbeitgeber über die Möglichkeiten eines so genannten Sabbatical zu sprechen und sich eingehend zu informieren. Im Öffentlichen Dienst und in Großunternehmen sind Lohn- und Arbeitsmodelle für einen vorübergehenden Ausstieg häufig genau geregelt. Aber auch kleinere Unternehmen bieten zunehmend flexible Arbeitszeitmodelle an, die eine längere Job-Pause ermöglichen - ob über ein Teilzeitmodell, Lohnverzicht oder in Form von unbezahltem Urlaub.

Eine Auszeit von bis zu zwölf Monaten mit Rückkehrgarantie an Ihren angestammten Arbeitsplatz ist da schon mal drin. Die Arag-Experten erklären, wie die verschiedenen Modelle funktionieren.

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