Der Riese

SAP

10. Januar 2005
- ist der unumstrittene Marktführer - baut sein Produktportfolio konsequent für alle Branchen und Funktionalitäten (CRM, SCM, Mobility etc.) aus - besetzt mit Netweaver das Zukunftsthema "Serviceorientierte Architektur" (SOA)

- Die Marktführerschaft erlaubt es SAPSAP, seine Lizenzkosten sehr hoch zu halten. (Lykkegaard)

- Die Komplexität des Produktes und der große Kundenstamm zwingen SAP fast zu der sehr straffen Release-Politik. Die Folge sind relativ kurze Release-Zyklen und zusätzliche Wartungsgebühren. (Sontow)

- SAP versucht zunehmend, steuerähnliche Einnahmen von seinen Kunden zu generieren. Die Kombination Mysap und Netweaver/Solution Manager dürfte noch manche unliebsame Überraschung mit sich bringen. (Gümbel)

- In einzelnen Branchen entstehen für Unternehmen bereits Wettbewerbsnachteile, wenn sie keine SAP-Software einsetzen. Kunden und Lieferanten können so nicht so nahtlos angebunden werden, und die Interoperabilität leidet. (Niehörster)

- Der Versuch, die heutige Produktpalette auf Service-orientierte Architektur zu bringen, geschieht über eine SAP-eigene Middleware-Architektur. Am Ende, so spekuliert SAP, hat man den Kunden auch mit eigener Middleware im Griff. (Gümbel)

- Auch bei SOA bleibt zu beobachten, wo möglicherweise neue Komplexitäten oder Schnittstellenprobleme entstehen werden. Praktische Erfahrungen bei großen Systemen liegen hierzu heute noch nicht vor. (Niehörster) Alles zu SAP auf CIO.de