Business Suite in Einzelteilen

SAP will mit schlankeren Programmen Kunden locken

13. Mai 2014
SAP will durch kleinere Software-Pakete seiner Kernanwendungen mehr Kunden gewinnen.

Kunden sollen in Zukunft maßgeschneiderte Teillösungen der sogenannten Business Suite angeboten bekommen, sagte der neue Produktvorstand Bernd Leukert am Dienstag in Walldorf. Damit sänken die Betriebskosten bei den Kunden, die nicht das gesamte Programmpaket benötigten.

Der Nachfolger des kürzlich zurückgetretenen Vishal Sikka will so den Absatz von Software über die Mietsoftware aus dem Internet (Cloud) steigern und die Anwendung der superschnellen Datenbank Hana bei den Kunden anregen. Diese soll nach Vorstellung von SAPSAP in vielen Programmen als Arbeitspferd im Hintergrund werkeln und so neue Erlöse möglich machen. Zuletzt nutzten allerdings nur rund 3.200 von 250.000 SAP-Kunden die Technologie. Alles zu SAP auf CIO.de

Die so genannte Business Suite von SAP bildet komplette Geschäftsprozesse ab - von der Lagerhaltung, über Controlling bis hin zu Kundenmanagement und Materialbeschaffung. Mit den neuen Angeboten werde das System für die Kunden in bedeutender Weise schlanker und einfacher, sagte Leukert. "Die Preisliste wird auch vereinfacht." Damit will SAP auch angekündigten Konkurrenzprodukten von Hana der Rivalen wie MicrosoftMicrosoft und OracleOracle entgegentreten. Alles zu Microsoft auf CIO.de Alles zu Oracle auf CIO.de

Die Datenbank Hana und der Vetriebsweg über die Cloud sind die Hoffnungsträger bei SAP. Das alte Erlösmodell über den Verkauf von Software-Lizenzen schwächelt. In der Vermietung von Software rechnet der Konzern mittelfristig mit höheren Umsätzen als über den Einzelverkauf. (dpa/rs)

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Themen: Microsoft, Oracle und SAP

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