Neuer Sanierungsplan

Sharp erwägt Verkauf der Konzernzentrale

16. April 2015
Der angeschlagene japanische Elektronikkonzern Sharp plant Medienberichten zufolge weitere Kosteneinsparungen.

So werde unter anderem der Verkauf der Konzernzentrale in Osaka erwogen, berichtete die gewöhnlich gut informierte Wirtschaftszeitung "Nikkei" am Donnerstag. Ein Sprecher des Unternehmens wollte den Bericht nicht kommentieren.

Sharp-Logo an einem Messestand
Sharp-Logo an einem Messestand
Foto: Bremmer

Der japanischen Nachrichtenagentur Kyodo zufolge ist auch die Schließung eines Werks in Japan angedacht. Sharp erwartet im laufenden Geschäftsjahr einen Rückfall in die Verlustzone. Grund ist der verschärfte Preiswettbewerb mit den südkoreanischen und chinesischen Rivalen bei Bildschirmen für Fernseher und SmartphonesSmartphones. Alles zu Smartphones auf CIO.de

Sharp war einst ein Pionier bei flachen LCD-Bildschirmen, geriet in den vergangenen Jahren jedoch vor allem durch hohe Investitionskosten und Rivalen wie Samsung und LG sowie durch neue chinesische Anbieter massiv unter Druck. Nach hohen Verlusten stand zeitweise sogar der Fortbestand des Unternehmens infrage. Der "Nikkei" zufolge erwartet Sharp eine Einigung mit seinen Geldgebern über neue Finanzhilfen. (dpa/tc)

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