Übernahmeabsichten

Spekulationen bei T-Mobile US bekommen neue Nahrung

12. Februar 2014
Die Spekulationen um einen Verkauf der Telekom-Tochter T-Mobile US halten an. Die Chefs des japanischen Kommunikationskonzerns Softbank und seiner amerikanischen Tochter Sprint haben unabhängig von einander Öl ins Feuer gegossen.

"Ich kann mich nicht damit abfinden, Nummer drei oder Nummer zwei zu sein", zitierte das "Wall Street Journal" Softbank-Chef Masayoshi Son. "Es ist meine Natur." Seine Firma Sprint ist die Nummer drei auf dem US-Mobilfunkmarkt hinter Verizon und AT&T. T-Mobile US ist Nummer vier. Eine Kombination würde die Verhältnisse verschieben.

Am Tag zuvor hatte Sprint-Chef Dan Hesse in einer Telefonkonferenz mit Analysten gesagt, dass er der Auffassung sei, eine KonsolidierungKonsolidierung in der Branche außerhalb des Führungsduos wäre "gesund für den Wettbewerb". Es wäre "besser für das Land und besser für die Kunden". Alles zu Konsolidierung auf CIO.de

Die Aussagen sind als Reaktion auf Bedenken zu verstehen, dass die US-Wettbewerbshüter eine Übernahme blockieren könnten. Dies hatten sie schon einmal getan, als die größere AT&T im Jahr 2011 die Telekom-Tochter kaufen wollte. T-Mobile US gilt als Preisbrecher und hatte mit neuen Tarifen zuletzt zahlreiche Kunden geködert. (dpa/tö)

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