Beschwerde beim Bundeskartellamt

Verlage marschieren gegen Google auf

24. Juni 2014
Die zwölf deutschen Verlage, die von Google Geld für die Online-Darstellung ihrer Inhalte verlangen, erhöhen den Druck auf den Internet-Konzern.

Zusammen mit der Verwertungsgesellschaft VG Media habe man Beschwerde beim Bundeskartellamt eingelegt, teilte die Madsack Mediengruppe am Dienstag in Hannover mit. Zu den Gesellschaftern der VG Media gehören neben Madsack auch der Axel Springer Verlag, Burda, Funke, M. DuMont Schauberg sowie sieben weitere Verlage.

Nach Auffassung der Verlage missbraucht GoogleGoogle seine Vormachtstellung am Markt. Der Konzern habe im vergangenen August die Verleger aufgefordert, auf die Durchsetzung des Presseleistungsschutzrechtes ganz zu verzichten. Google sei mit mehr als 90 Prozent Marktanteil in Deutschland marktbeherrschend für die digitale Suche. Alles zu Google auf CIO.de

Die VG Media hatte zuvor zivilrechtliche Schritte bei der Schiedsstelle für Urheberrechtsangelegenheiten beim Deutschen Patent- und Markenamt eingeleitet, um Google zu zwingen, für Inhalte von Presseverlagen im Internet zu zahlen. (dpa/rs)

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