Analysten warnen vor unbedachtem Einsatz

Viele Firmen noch nicht reif für das iPhone

13. September 2007
Werner Kurzlechner lebt als freier Journalist in Berlin und stellt regelmäßig Rechtsurteile vor, die Einfluss auf die tägliche Arbeit von Finanzentscheidern nehmen. Als Wirtschaftshistoriker ist er auch für Fachmagazine und Tageszeitungen jenseits der IT-Welt tätig.
In den Vereinigten Staaten standen sich zur Einführung des iPhone Menschen vor den Geschäften die Beine in den Bauch. Diesen Herbst kommt das Wunderding aus dem Hause Apple auch in Europa auf den Markt. Für die Unternehmen lauern darin Gefahren für Sicherheit und Geschäftsprozesse, meinen die Analysten der Butler Group.
Die Mitarbeiter werden es auch bei der Arbeit wollen: das iPhone.
Die Mitarbeiter werden es auch bei der Arbeit wollen: das iPhone.

Die Lösungsanbieter stehen schon in den Startlöchern, um pünktlich zur Markteinführung des iPhoneiPhone Software-Support für den Gebrauch in Firmen anbieten zu können. Für die Anwender könnte es indes nach Einschätzung von Butler-Analyst Mark Blowers ein böses Erwachen geben. Die meisten Organisationen verfügten weder über die nötigen Management-Voraussetzungen noch über die Technologie, um effektives Mobile-Device-Management zu betreiben. Alles zu iPhone auf CIO.de

Zum Problem könnten die Mitarbeiter werden. In der Regel seien sie es, die in den Firmen auf den Einsatz derartiger Technologien drängten. Sie wollen auf Features, die die Arbeit erleichtern, nicht verzichten. Dem können sich die Unternehmen kaum entziehen.

Ohne angemessene Sicherheits- und Management-Infrastruktur besteht laut Butler Group aber das akute Risiko, empfindliche Unternehmensdaten zu verlieren. Weil mobile Geräte zunehmend in kritischen Anwendungsbereichen eingesetzt werden, sollten die Unternehmen ständig ein Auge auf diese haben.

Blowers schlägt vor, beispielsweise mit Know-how auf Managed-Services-Basis und operativem Support die Gefahr zu bannen.