Brüssel gibt grünes Licht

Vodafone darf Ono übernehmen

02. Juli 2014
Der britische Mobilfunker Vodafone darf den spanischen Kabelnetzbetreiber Ono übernehmen. Die EU-Kommission gab am Mittwoch grünes Licht für den Deal.

Vodafone zahlt nach früheren Angaben rund 7,2 Milliarden Euro für Ono. Die Übernahme ist nach Einschätzung der EU-Kommission wettbewerbsrechtlich unbedenklich, weil sich die Tätigkeiten der beteiligten Unternehmen weitgehend ergänzen. Während Vodafone vor allem Mobilfunk anbietet, sei Ono
hauptsächlich im Festnetzbereich aktiv. Erst vor wenigen Monaten hatte Vodafone Kabel Deutschland für elf Milliarden Euro geschluckt.

Ono ist einer der letzten verbliebenen unabhängigen Kabelnetzbetreiber in Europa. Die Übernahme hat für Vodafone strategische Bedeutung, weil der Konzern seinen Kunden in Spanien so Festnetz, Mobilfunk, Breitband-Internet und Fernsehen aus einer Hand anbieten kann. (dpa/rs)

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