Von Assasins Creed bis Skat

Was CIOs gern spielen

02. Januar 2015
Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Der Rechner ist nicht nur ein Arbeitsgerät - er verlockt auch zum Spielen. Wir haben CIOs gefragt, was ihnen Spaß bringt.

Glaubt man den Erfindern von Computerspielen, ist ihr Job harte Arbeit. Einfacher haben es die Nutzer, sie setzen sich hin und haben Spaß. Das wissen auch CIOs zu schätzen, wie unsere Umfrage zeigt. Dabei geht es für Manchen nicht nur um den reinen Zeitvertreib: Jörg Beckmann etwa, CIO der Fischerwerke, ist über das Tennis-Spielen am C64 zur IT gekommen. Er hat das Spiel nachprogrammiert. Und Isabelle Droll, CIO bei Tuifly, schreibt den Start ihrer KarriereKarriere einem drolligen Klassiker zu - dem alten "Päckmann". Alles zu Karriere auf CIO.de

Ob Anspruchsvolles wie ein Flugsimulator oder actionorientierte Rollenspiele - in der Sammlung der Lieblingsspiele von CIOs ist alles vertreten. Dazu ein paar Zahlen: Nach Angaben des Bundesverbandes der Computerspielindustrie (G.A.M.E.) setzte die Branche 2013 in Deutschland 2,65 Milliarden Euro um. Gegenüber 2012 entspricht das einem Anstieg von fünf Prozent. Damit bildet die Bundesrepublik innerhalb Europas den größten Markt.

Dabei wurde die Hälfte des Umsatzes aus rein digitalen Geschäften auf mobilen Geräten, in Browserspielen oder über digitale Vertriebswege erzielt, so der Verband weiter. Damit sei der digitale Anteil am Gesamtumsatz um ein Viertel gestiegen.

"Wenn wir über Computerspiele sprechen, meinen wir nicht nur die Spielkonsole und das klassische PC-Spiel. Gerade wenn man Browser- und mobile Spiele in die Statistik einrechnet, erhöht sich der deutsche Anteil an den Konsumentenausgaben für Games erheblich", sagt Verbands-Geschäftsführer Thorsten Unger.

Nicht von Pappe

Das soll aber Eines nicht hinwegtäuschen: Mancher IT-Chef will in der Freizeit weg vom Virtuellen. Da werden dann kleine Würfel, bunte Spielfigürchen und pappige Karten herausgeholt. Die alten Spiele wie Mensch-ärgere-Dich-nicht oder Skat sind einfach nicht totzukriegen.

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