SaaS


IDC-Checkliste Risikofaktoren

Was ein SaaS-Anbieter können muss

18. Januar 2010
Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
CIOs, die sich für Software as a Service (SaaS) entscheiden, gehen Risiken bei Datenschutz und Betriebssicherheit ein. Die Analysten von IDC haben eine Liste kritischer Faktoren für die Wahl eines Anbieters erstellt.

Die Analysten von IDC warnen davor, in wirtschaftlich klammen Zeiten voreilig Verträge mit Anbietern von Software as a Service (SaaS) abzuschließen. Sie zählen bei der Wahl des Anbieters Risiko-Faktoren auf, zum Beispiel Daten- und Betriebssicherheit, Software-Konfiguration und Anpassbarkeit der Programme.

Dennoch will IDC in seinem Papier "SaaSSaaS: Wichtige Aspekte" nicht grundsätzlich von Software as a Service abraten. Die Analysten haben eine Liste kritischer Punkte erstellt, die CIOs bei der Wahl eines Anbieters beachten sollten. Diese sind: Alles zu SaaS auf CIO.de

Stabilität und Langlebigkeit des Anbieters: "Viele, wenn nicht sogar die meisten, rein über das Internet operierenden On-Demand-Unternehmen sind noch immer vergleichsweise klein und daher anfällig für Geschäftsrückgänge", sagt Robert Redgate, Consulting Manager bei IDC. Seine Faustregel: Je mehr Kunden des potenziellen Anbieters sich als echte Referenzen erweisen, umso besser.

Versicherung über die Abrufbarkeit der Daten: Der Anbieter muss vollumfänglich versichern, dass der Kunde seine Daten im Falle eines Konkurses oder einer Vertragskündigung noch abrufen kann. Das sollte im Vertrag festgehalten werden und es muss auch für eventuelle Drittanbieter gelten.