Projekt eZürich & Co.

Welche Städte bei Open Data vorn liegen

Johannes Klostermeier ist ein freier Journalist aus Berlin. Zu seinen Spezialgebieten zählen unter anderem die Bereiche Public IT, Telekommunikation und Social Media. Auf cio.de schreibt er über CIO Auf- und Aussteiger.
Zürich hat das erste Open-Government-Data-Portal der Schweiz eröffnet. Auch In Deutschland arbeiten viele Kommunen an der Veröffentlichung ihrer Daten.

Im Herbst 2010 wurde es beschlossen, nun konnten bereits verschiedene Projekte realisiert werden: Zürich erhielt am 28. Juni das erste Open-Government-Data-Portal der Schweiz. Als erste Schweizer Behörde stellt die Stadt Zürich ihren Bürgern kostenlos ein Datenportal zur freien Nutzung zur Verfügung.

Der Sitz der Credit Suisse in Zürich
Der Sitz der Credit Suisse in Zürich
Foto: Credit Suisse

„Mit eZürich haben wir einen starken Impuls gesetzt, um Zürich zum europäischen Top-ICT-Standort zu machen", sagte der Zürcher Stadtrat Martin Vollenwyder. Es sei, innerhalb der ICT-Branche gelungen, den Schulterschluss zu stärken und den Anliegen des ICT-Standorts Zürich bei einer breiteren Öffentlichkeit Gehör zu verschaffen, sagte Vollenwyder weiter.

Kooperation mit Wirtschaft, Wissenschaft und Politik

Die Online-Plattform wurde im Rahmen der zweiten schweizerischen Opendata-Konferenz Opendata.ch 2012 freigeschaltet, die die Stadt Zürich gemeinsam mit dem Verein opendata.ch veranstaltet. Seit dem Startschuss für eZürich vor eineinhalb Jahren konnte die Verantwortlichen innerhalb der Verwaltung und in Kooperation mit Wirtschaft, Wissenschaft und Politik zahlreiche Projekte anstoßen und umsetzen.

Das Ziel des Projekts ist der offene Zugang zu Behördendaten und deren freie Verwendung. Die Stadt hat alle Interessierten aufgefordert, auf Basis dieser Daten innovative Informationsdienstleistungen zu entwickeln.

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