Gehälter in nicht-tarifgebunden Unternehmen stagnieren

Wer wie viel in der IT verdient

18. März 2009
Andrea König lebt als freie Journalistin in Hamburg. Arbeiten von ihr wurden unter anderem in der Süddeutschen Zeitung und im Focus veröffentlicht, seit 2008 schreibt sie auch für CIO.de. Die Schwerpunkte Ihrer Arbeit für die CIO-Redaktion sind Themen rund um Karriere, soziale Netzwerke, die Zukunft der Arbeit und Buchtipps für Manager.
Immer mehr Arbeitgeber in der ITK-Branche führen variable Gehaltsbestandteile ein. Der Anteil betroffener Beschäftigter beträgt bereits ein Viertel. Insgesamt verzeichnet die IG Metall in ihrer Erhebung geringe Zuwächse bei den IT-Gehältern.

Die Industriegewerkschaft IG Metall hat für das Jahr 2008 nur geringe Zuwächse beim Entgelt in der IT- und Telekommunikationsbranche festgestellt. Die jährlich erscheinende Gehaltsstudie ermittelte die ITK-Gehälter für 16 Jobfamilien in der IT-Branche.

Übergreifend lauten die Kernergebnisse:

  • Der Anteil Beschäftigter mit variablem Gehaltsbestandteil ist um ein Viertel gestiegen. Die Höhe liegt durchschnittlich bei 25 Prozent im Vertrieb und bei zehn Prozent in anderen Bereichen.

  • Die Höhe der ausgezahlten variablen Gehaltsbestandteile ging zum Teil stark zurück.

  • In nicht-tarif-gebundenen Unternehmen stagnierten die Gehälter vielfach.

  • In tarifgebundenen Unternehmen verdient man im Schnitt zehn Prozent mehr als in nicht-tarifgebundenen Unternehmen.

Im Jahr 2008 gab es für viele IT-Beschäftigte in den ersten neun Monaten keine oder nur geringe Gehaltserhöhungen. In vielen Unternehmen ohne Tarifbindungen arbeiten Beschäftigte laut IG Metall seit Jahren für das gleiche GehaltGehalt. Alles zu Gehalt auf CIO.de

Insgesamt kräftige Erhöhungen erhielten Arbeitnehmer im Bereich Hardware-Entwicklung (plus 10,21 Prozent) und in der Verwaltung (plus 6,46 Prozent). Leichte Zuwächse gab es auch in den Jobfamilien in den Bereichen Beratung/Consulting (plus 0,7 Prozent), Projektmanagement (plus 0,5 Prozent) sowie im Bereich Service-Technik (plus 1,21 Prozent).

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